Archiv der Kategorie: Mac

Alles, was meinen Mac betrifft.

PowerMac G5 mit Mac OS X 10.5 als Backup-Server mit Time Machine und OS X 10.9 Mavericks verwenden.

Anleitung nach folgenden Artikeln erstellt:
Configuring OS X Mountain Lion Time Machine to Work With CIFS (SMB) Share

Ein Netzlaufwerk in Mac OS X einbinden

ssh login without password using os-x

OS X cron jobs a simple tutorial

Time Machine sucks use rsync instead

Terminal 101 using rsync remotely

Mac OS X: Wake Up Servers Using Wake-on-LAN ( WOL ) Command Utility

Dynamic Dns Updates With A Simple Php Script – Pablo Hoffmann

Wir bauen uns einen eigenen „Dyn DNS Dienst! – mit einer Fritzbox und etwas PHP fähigen Webspace

Voraussetzung: Ein Netzwerk in dem der Mac OS X Leopard G5 und der OS X 10.9 Mavericks-Rechner verbunden sind.

Laufwerk mounten

Das gewünschte Ziellaufwerk (auf dem das Backup erstellt werden soll) an den G5 Server anschließen und mounten.

Filesharing auf dem G5 aktivieren

  1. Systemeinstellungen > Sharing > Entfernte Anmeldung aktivieren
  2. Den Button Bearbeiten … unter dem Eingabefeld Gerätename: klicken.
  3. Wechseln zu Systemeinstellungen > Netzwerk und den Satz Ethernet ist mit dem Netzwerk verbnden und hat die Ip-Adresse 192.168.1.5 (oder so ähnlich suchen. Die IP Adresse merken (in unserem Beispiel 192.168.1.5), denn die wird später noch benötigt.

Auf dem Mavericks-Rechner das Backup-Volumen mounten

  1. In den Finder wechseln
  2. Gehe zu > Mit Server verbinden …
  3. Unter Serveradresse afp://192.168.1.5/backups eingeben
  4. Nun das Festplattendienstprogramm öffnen
  5. Neues Image wählen.
  6. Einen gewünschten Namen (z.B. backupimg) eingeben.
  7. Die Größe festlegen, aufpassen, dass die Größe des Laufwerks nicht überschritten wird.
  8. Mac OS Extended (Journaled) als Format auswählen
  9. Verschlüsselung: Ohne
  10. Einfache Partition – GUID-Partitionstabelle
  11. Wichtig! Image-Format: Mitwachsendes Bundle-Image auswählen.
  12. Dieses Image auf dem Ziellaufwerk speichern

Das Image für die Benutzung von TimeMachine konfigurieren

  • Das Image mounten (Doppelklick auf das Image)
  • Terminal öffnen (im Verzeichnis Dienstprogramme)
  • folgenden Code eingeben: diskutil list

Nun kommt eine Auflistung aller angeschlossener Laufwerke – in der Art:

/dev/disk0
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: GUID_partition_scheme *250.1 GB disk0
1: EFI EFI 209.7 MB disk0s1
2: Apple_HFS Macintosh SSD 249.2 GB disk0s2
3: Apple_Boot Recovery HD 650.0 MB disk0s3
/dev/disk1
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: FDisk_partition_scheme *320.1 GB disk1
1: Windows_FAT_32 NO NAME 31.5 GB disk1s1
2: Windows_NTFS 31.5 GB disk1s2
3: 0x12 1.2 GB disk1s3
/dev/disk2
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: Apple_partition_scheme *460.8 GB disk2
1: Apple_partition_map 32.3 KB disk2s1
2: Apple_Driver43 28.7 KB disk2s2
3: Apple_Driver43 28.7 KB disk2s3
4: Apple_Driver_ATA 28.7 KB disk2s4
5: Apple_Driver_ATA 28.7 KB disk2s5
6: Apple_FWDriver 262.1 KB disk2s6
7: Apple_Driver_IOKit 262.1 KB disk2s7
8: Apple_Patches 262.1 KB disk2s8
9: Apple_HFS Image 460.8 GB disk2s9

In unserem Beispiel ist /dev/disk2 das Ziellaufwerk – erkennbar an den Wörtern Apple_HFS Image in der Partition 9, die später unter der Bezeichnung /dev/disk2s9 aufgerufen wird.

Zu beachten ist auch, dass hier keine Netzwerklaufwerke gelistet werden.

  • Nun folgenden Code eingeben:diskutil info disk2s9. Dies muss natürlich entsprechend den eigenen Begebenheiten angepasst werden.
  • Man sieht in der folgenden Auflistung den Eintrag Owners: Disabled. Dies muss geändert werden. Hierzu folgenden Code eingeben: sudo diskutil enableOwnership /dev/disk2s9
    Mit einem Administrator-Kennwort bestätigen (sudo Befehl).
  • Wird erneut diskutil info disk2s9 eingegeben, sollte Owners nun auf enabled stehen.
  • Mit sudo tmutil setdestination /Volumes/backupimg wird das Image als Backup-Volumen in TimeMachine definiert (Name gegebenenfalls anpassen).

Netzwerklaufwerk automatisch beim Rechnerstart mounten

  • Das Netzwerklaufwerk einbinden (siehe oben)
  • Systemeinstellungen > Benutzer und Gruppen > gewünschten Nutzer auswählen
  • Anmeldeobjekte wählen und auf das Plus unter der Liste klicken
  • Das Netzwerklaufwerk auswählen und hinzufügen (hierzu muss man sich innerhalb der obersten Hierarchie des Netzvolumens befinden).

Zuverlässiges Backup erstellen mit rsync und cron jobs anstelle von Time Machine

Time Machine besticht durch seine Komfortabilität in der Anwendung. Zumindest sollte das so sein. In der Praxis ist das leider nicht so, wenn man sich nicht strikt an Apples Vorgaben hält, also ausschließlich Time Capsules verwendet, um seine Backups über das Netzwerk zu sichern.

Verlässt man diesen Pfad einmal, kann es sehr aufwändig werden, Time Machine am Laufen zu halten. Gerne ändert Apple mit einer neuen Systemversion seine Vorraussetzungen zum Einbinden externer Backup-Laufwerke und neben dem System-Update kommt es evtl. zu hohem Administrations-Aufwand um Time Machine am Laufen zu behalten.

Eine elegante Lösung bietet hier der Unix Dienst rsync. Mit rsync lassen sich Backups von Verzeichnissen und Laufwerken anlegen. Rsync kann dabei auch so konfiguriert werden, dass erkannt wird, welche Dateien neu sind oder sich verändert haben, so dass nur diese ersetzt werden, es wird also ein sogenanntes differenzielles Backup angelegt.
Time Machine dagegen legt ein inkrementelles Backup an, d. h. es werden auch alte Versionen oder gelöschte Dateien behalten, solange genügend Platz auf dem Volumen vorhanden ist.
Wer rsync die inkrementelle Funktion hinzufügen möchte, findet Skript-Anleitungen hierzu im Internet. Evt. werde ich diese Funktion noch hinzufügen, momentan reicht mir eine einfache differentielle Spiegelung der Daten aus.

Der große Vorteil von rsync liegt darin, dass es sehr robust läuft. Da Time Machine wahrscheinlich auf rsync aufsetzt ist nicht davon auszugehen, dass Apple in absehbarer Zeit diesen Dienst aus dem System rauswirft. Ansonsten kann rsync aber auch einfach selber installiert werden.

SSH so einrichten, dass das Passwort für den entfernten Rechner im Schlüsselbund gesichert wird

Auf dem Server muss SSH freigegeben werden. Dazu in Systemeinstellungen > Freigaben/Sharing > Entfernte Anmeldung ein Häkchen setzen.

Im Terminal eintippen:

ssh-keygen -t rsa

Auf die Frage, in welcher Datei der Schlüssel abgelegt werden soll, einfach return drücken.

Nun ein sicheres Passwort (wiederholt) eingeben und return drücken.

scp ~/.ssh/id_rsa.pub user@192.168.1.5:~/.ssh/authorized_keys

kopiert den Schlüssel mittels SSH auf den Server. Hier wird nach dem Passwort des Nutzers gefragt (muss ein auf dem Server angelegter Nutzer sein).

Nun mittels SSH an dem Server anmelden:

ssh user@192.168.1.5

Es wird nach dem Schlüssel gefragt, der zuvor mittels ssh-keygen -t ras angelegt wurde. Hier das Häkchen setzen, dass der Schlüssel im Schlüsselbund abgelegt werden soll.
Für zukünftige SSH Verbindungen wird das Passwort aus dem Schlüsselbund gelesen.

Cron Job einrichten: Wiederkehrende Aufgaben, die automatisch ausgeführt werden

Ein Cron Job (von Chronos – Uhr) ist eine Aufgabe, die der Rechner nach einem Zeitplan automatisch durchführt. Diese Cron Jobs lassen sich in OS X sehr einfach für jeden User anlegen.

Wir öffnen wieder ein Terminalfenster.

Anleitung zum SSD Upgrade: Dem MacBook Pro 6,1 mid 2010 IntelCore i5 mit SSD, RAM, Fusion Drive / FusionDrive und HD Caddy / OptiBay eine neue Zukunft schenken

Hilfreiche Links:

In diesem Artikel werde ich beschreiben, wie ich mein Unibody MacBook Pro Mitte 2010 mit einem OptiBay ausgestattet habe um eine magnetische Festplatte mit einem SSD (Solid State Drive) zu einem Fusion Drive zusammenzufügen.
Außerdem gebe ich Tipps zum Aufrüsten des Arbeitsspeichers (RAM).
Auch gebe ich Einkaufstipps für das benötigte Werkzeug, vor allem zum Austausch des Akkus.

Folgendes Werkzeug wird benötigt:

Phillips Schraubendreher Größe PH0. Ich empfehle nicht einen Schraubendreher von den bekannten Feinmechaniker-Werkzeug-Sets zu verwenden, sondern einen qualitativ hochwertigen zu kaufen. Es wird ansonsten riskiert, dass die Schraubenköpfe rund gedreht werden und sich im schlimmsten Fall nicht mehr aus dem Gehäuse entfernen lassen. Ich habe folgenden Schraubendreher von Wera verwendet und kann diesen nur empfehlen, vor allem, da er eine magnetische Spitze hat: PH0 Kreuzschraubendreher von Wera bei Amazon (Affiliate-Link).
Mit diesem Schraubendreher kann die Bodenplatte des MacBook Pro entfernt werden. Achtung: drei der Schrauben sind deutlich länger als die restlichen. Dies sind drei der vier Schrauben, die sich direkt am Scharnier des Displays befinden.

Es gibt besondere Schrauben, mit denen Apple den Akku im Gehäuse befestigt. Hierbei handelt es sich um dreiflüglige Schrauben, die man mit einem Triwing Schraubendreher der Größe Y1 entfernen kann.
Ich habe diesen Schraubendreher (Affiliate-Link) bestellt aber bisher noch nicht erhalten. Von der Größe sollte er passen und die Qualität des Herstellers kenne ich ja schon. Sobald er bei mir eintrifft, berichte ich, wie er sich geschlagen hat.

Achtung: Y1 hat sich als zu groß herausgestellt. Ich habe nun zwei weitere Schraubendreher bestellt:
Y0 von Wera (Affiliate-Link) und einen angeblich Chrome Vanadium No-Name Schraubendreher ohne Größenangabe (Affiliate-Link). Ich werde schauen, wie gut die beiden sind. Der No-Name Schraubendreher ist preislich nicht wirklich anders angesiedelt als der Werra Schraubendreher, beide kosten mit Versand ca. 10 Euro. Daher würde ich zum Werra tendieren, sollte er dieses Mal passen.

Nach vielen Versuchen bin ich beim No-Name Schraubendreher gelandet. Ich bevorzuge ja Schraubendreher von Markenherstellern, von denen ich weiß, dass diese nicht so weich sind, dass sie nicht nur selber kaputt gehen, sondern sogar die Schrauben unbenutzbar machen, wenn diese etwas zu fest sitzen.
Leider sind die beiden Wera Y0 und Y1 Schraubendreher zu groß für den Akku des MacBook Pro 2010. Daher habe ich einen Chrome Vanadium No-Name Schraubendreher ohne Größenangabe (Affiliate-Link) gekauft. Der Schraubendreher ist preislich genauso teuer wie der Wera Schraubendreher, meiner ist auch aus einem stabilen Material gefertigt – es besteht somit nicht das Risiko, die Schraubenköpfe zu verhunzen. Den Kritiken auf Amazon nach zu urteilen werden anscheinend unterschiedliche Modelle geliefert, so bleibt es eine etwas unsichere Sache, auch wenn es scheint, dass immer ordentliche Qualität geliefert wurde. Der gelieferte Schraubendreher sah zumindest anders aus, als auf der Abbildung (komplett schwarzer Schaft und roter Griff, Hersteller HFA Tools). Meiner Meinung aber noch besser als andere Billig-Angebote auf eBay und Amazon, die laut Kundenrezensionen maximal zwei Schrauben durchhielten.

Es ist absolut sinnvoll, den Akku zu entfernen, selbst wenn man nur Arbeits-Speicher/RAM tauschen möchte oder die Festplatte / das Superdrive ausbauen möchte. Zwar blockiert der Akku keine wichtigen Stellen, aber nur der Ausbau des Akkus stellt sicher, dass die Hauptplatine spannungsfrei ist. So verringert sich das Risiko, durch Berühren der Platine ungewollt einen Kurzschluss herzustellen, der womöglich selbiges unbrauchbar macht.

Wo wir beim Thema Spannung sind: natürlich sollte die Spannungsversorgung zum Netzteil getrennt werden. Auch empfiehlt es sich, vor dem Arbeiten an dem MacBook Pro geerdete metallische Gegenstände zu berühren (z. B. ein unlackierte Stelle eines Heizungsrohrs), damit sich statische Ladung abbaut. Jedesmal, wenn man vom Arbeitsplatz aufsteht, sollte dies wiederholt werden, vor allem wenn man sich über Teppichboden bewegt.
Wer ganz sicher gehen will, verwendet ein metallisches Armband, das mit einem Kabel an der Heizung geerdet wird. Ich selber hatte bisher keine Probleme mit statischer Ladung, wer bei sich zuhause aber öfter eine gewischt kriegt, wenn er jemand anderes oder blankes Metall anfasst, sollte sich so-etwas zulegen: Antistatisches Armband bei Amazon (Affiliate-Link).
ACHTUNG! Das Armband nicht an der Erde von Steckdosen anschließen, wenn man nicht fachlich versiert ist und nachmessen kann, ob die tatsächlich spannungsfrei ist. Mir ist es schon passiert, dass an einem Warmwasserboiler am Handwaschbecken im Bad meiner Altbauwohnung irgendein Trottel Masse auf die Erdung gelegt hat. Das hat anscheinend jahrelang funktioniert, auch bei mir monatelang. Erst als ich einmal gleichzeitig Kontakt mit der Kette des Spülkastens und dem Wasser aus dem Wasserhahn hatte, bekam ich gehörig eine gewischt und stellte fest, das jemand die Leitungen vertauscht hatte! Also – da geht nicht immer sofort die Sicherung raus, also nur an der Steckdose rummachen, wenn man weiß, was man tut – sprich: Ausbildung als Elektroinstallateur oder vergleichbares!

Sicherheitshinweise

Wichtig: Bitte diese Anleitung nur befolgen, wenn man sich im Umgang mit Elektronik-Reparaturen auskennt. Gerät Spannungsfrei machen (Netzteil entfernen). Ich übernehme für die Anleitung keinerlei Garantien/Gewährleistungen. Wer sich unsicher ist, lässt besser die Finger davon.

ACHTUNG: Der Laptop hat einen Akku mit hohen Strömen verbaut. Auch kann die unsachgemäße Handhabung des Akkus zu Bränden/Explosionen führen. Den Akku nicht fallen lassen und keinen Stößen aussetzen. Die Hülle des Akkus nicht öffnen oder mit einem spitzen Gegenstand durchstoßen (Vorsicht mit Schraubendrehern). Bitte die aufgedruckten Sicherheitshinweise auf dem Akku beachten.

Einbauanleitung SSD im Optibay

So, kommen wir zur Anleitung:

1. Laptop auf einer weichen Unterlage umgedreht hinlegen, um die Bodenplatte abzuschrauben. Achtung: drei der hinteren Schrauben (die am Bildschirm-Scharnier) sind länger als die restlichen Schrauben – Position merken (merkt man aber auch beim Zusammenbau, welche wohin gehören).

Entfernen der Bodenpatte
Entfernen der Bodenpatte

2. Abschrauben des Akkus. Dies ist wichtig, um das Gerät spannungsfrei zu bekommen. Leider lässt sich der Akku nicht einfach vom Rechner trennen, ohne ihn auszubauen. Hierzu wird der Triwing-Schraubendreher Y0 benötigt.
Die linke Schraube verbirgt sich hinter einer Plastiklasche, die zunächst hochgeklappt werden muss. Nach dem Lösen noch nicht den Akku entfernen, erst den nächsten Schritt beachten!

Drei Triwing Schrauben fixieren den Akku. Eine der Schrauben verbirgt sich hinter einer Plastiklasche.
Drei Triwing Schrauben fixieren den Akku. Eine der Schrauben verbirgt sich hinter einer Plastiklasche. Wichtig: Sicherheitshinweise beachten! Vorsicht: Den Akku noch nicht herausnehmen (nächsten Schritt beachten)

3. Akku-Verbindung lösen. Bevor der Akku herausgenommen wird, muss das Kabel von der Platine getrennt werden. Hierzu den Stecker nach vorne abziehen. Dann kann der Akku nach vorne herausgeklappt werden.

Sollte der Akku verbraucht sein, kann gleich ein neuer Akku (Affiliate-Link) verbaut werden. Zu den verlinkten Angeboten kann ich leider keine Erfahrungen mitteilen, da in meinem Rechner noch der original Akku verbaut ist.

Allerdings kann ich Tipps zu einem guten und relativ günstigem Ersatz-Netzteil geben. Mein Netzteil bekam nämlich irgendwann einen Wackelkontakt. Da ein neues Netzteil von Apple ca. 80,– Euro kostet, suchte ich nach einer günstigen Alternative. Ich bestellte mir ein Billig-Ersatzteil bei eBay für ca. 20 Euro. Das gute Stück hielt nur wenige Wochen, dann ließ ich mir das Geld erstatten. Ich fand allerdings eine andere günstige Alternative für ca. 45,– Euro in Apple-Qualität, mit der ich sehr zufrieden bin:

Günstiges hochwertiges Netzteil für das MacBook Pro (Affiliate-Link)

Inzwischen habe ich ein Original und dieses Ersatz-Netzteil zuhause und kann beide nicht mehr auseinanderhalten. Es ist also wirklich von guter Qualität.

Weiter mit der Anleitung:

Erst das Kabel an der Unterseite des Akkus lösen, dann kann der Akku nach vorne herausgeklappt werden. Vorsicht! Sicherheitshinweise beachten!
Erst das Kabel an der Unterseite des Akkus lösen, dann kann der Akku nach vorne herausgeklappt werden. Vorsicht! Sicherheitshinweise beachten!

4. Festplatte ausbauen und SSD einbauen. Zuerst zwei Schrauben lösen um die Festplatte anheben zu können. Vorsicht, die Festplatte noch nicht herausnehmen – bitte den nächsten Schritt beachten.

Zwei Schrauben lösen und Haltebügel entfernen.
Zwei Schrauben lösen und Haltebügel entfernen.

Nun die Festplatte vorsichtig anheben und das Verbindungskabel abziehen. Die vier Schrauben an den Seiten der Festplatte (nur zwei im Bild zu sehen) entfernen und an der SSD befestigen.

Kabel abziehen und vier seitliche Halteschrauben lösen.
Kabel abziehen und vier seitliche Halteschrauben lösen.

SSD am Kabel anschließen und einsetzen. Haltebügel wieder festschrauben.

Haltebügel der SSD festschrauben.
Haltebügel der SSD festschrauben.

Es stellt sich die Frage, welche SSD mit den Apple Rechnern kompatibel ist. In meinem MacBook Pro ist eine Samsung 840 EVO SSD (Affiliate-Link) verbaut, die keine Probleme z. B. mit dem Ruhezustand oder sonstiges macht.

Inzwischen hat Samsung den Nachfolger herausgebracht: Samsung EVO 850 SSD (Affiliate-Link)

Minimal sollte die SSD eine Kapazität von  64 GB haben, besser sind 128 GB, zumal der Preis nicht groß unterschiedlich ist. Wenn das Geld etwas lockerer sitzt, kann man auch zu 256 GB greifen und kann sich dann mit der Anzahl der installierten Programme so richtig austoben – also z. B. einer Sammlung aller Versionen der Master-Edition der Creative Suites von CS1 bis CS6 steht dann nichts mehr im Wege.

Es sollte auch eine hochwertigere SSD sein. Wird hier gespart, kann das Gerät zwar am Anfang noch einen guten Eindruck machen – die Problematik der fehlenden Langlebigkeit zeigt sich aber leider erst nach einiger Benutzungsdauer. Allerdings gibt es hier auch wieder Einschränkungen. Die aktuelle Linie der Samsung 840 SSDs soll laut Wikipedia ein Rückschritt in Hinsicht auf Datensicherheit sein:

Hersteller, wie z. B. Samsung in der neuesten 840-SSD-Serie wiederum setzen seit neustem auch auf TLC-NAND-Speicherzellen. TLC (engl. triple-level cell, dt.dreistufige Speicherzellen) hat im Vergleich zu MLC (engl. multi-level cell, dt. mehrstufige Speicherzellen) weitere Spannungslevel, so dass noch mehr Daten pro Speicherzelle gespeichert werden können. Aufgrund der kleineren Abstände zwischen diesen Stufen, und der daraus resultierenden Schwierigkeit diese Level stets korrekt auszulesen, ist die Lebensdauer von TLC-Speicherzellen noch mal geringer als von MLC-Speicherzellen mit gleicher Fertigung und Güte. (Quelle: Wikipedia–Solid-State-Drive)

Ich habe für mein MacBook Pro 4.1 (early 2008) zur 830er Linie gegriffen, die kommt in der Laptop-Variante mit einem praktischen USB-Anschluss-Adapter, über den sich die Platte initialisieren und bespielen lässt. Es reicht aber auch die Basic-Variante vollkommen aus. Mit ein bisschen Glück bekommt man die 830er als Auslaufmodell etwas günstiger.

Samsung SSD 830 bei amazon (Affiliate-Link)

Die 470er Linie ist der Vorgänger von der 830er Linie (Affiliate-Link)

Gerne werden in MacBooks auch SSDs von Crucial (Affiliate-Link) verwendet.

Gut funktionieren anscheinend auch die SSDs von SanDisk im MacBook:

128 GB Version (Affiliate-Link)

64 GB Version (Affiliate-Link)

Einen sehr guten Ruf haben auch die SSDs von Intel (Affiliate-Link)

5. SuperDrive/CD-ROM-Laufwerk ausbauen. Hierzu zunächst drei Kabel vorsichtig lösen. Ich benutze dazu meine bloßen Finger. Viele Leute benutzen aber auch ein Spudger genanntes Werkzeug (Affiliate-Link).

Drei Kabel vorsichtig lösen. Wer möchte benutzt einen sogenannten Spudger (Hebelwerkzeug).
Drei Kabel vorsichtig lösen. Wer möchte benutzt einen sogenannten Spudger (Hebelwerkzeug).

Zwei Schrauben lösen, um die AirPort/W-LAN Einheit zu entfernen.

Zwei Schrauben des AirPort Moduls entfernen.
Zwei Schrauben des AirPort Moduls entfernen.

Nun das AirPort-Modul vorsichtig nach oben klappen. Die längere der beiden Schrauben gehört übrigens nach links oben.

AirPort-Modul hochklappen. Die längere Schraube gehört nach links oben.
AirPort-Modul hochklappen. Die längere Schraube gehört nach links oben.

Links zwei Schrauben des DVD-Laufwerks entfernen.

Die beiden linken Seiten des SuperDrive entfernen.
Die beiden linken Seiten des SuperDrive entfernen.

Die rechte Schraube entfernen und das SuperDrive herausheben.

Rechte Halteschraube des optischen Laufwerks lösen.
Rechte Halteschraube des optischen Laufwerks lösen.

Verbindungskabel vom SuperDrive abziehen und Halterung abschrauben.

SATA-Verbindungskabel vom SuperDrive abziehen und Halterung lösen.
SATA-Verbindungskabel vom SuperDrive abziehen und Halterung lösen.

6. HD-Caddy einsetzen. Das Verbindungskabel und die Halterung an der gleichen Stelle am HD-Caddy/Optibay befestigen.

Die zuvor ausgebaute Festplatte entsprechend der Anleitung des Optibay in diesem einsetzen. Es ist wichtig, dass die Festplatte in das Optibay kommt, um später das Einrichten des FusionDrives einfacher zu gestalten.

Festplatte in das HD-Caddy einsetzen.
Festplatte in das HD-Caddy einsetzen.

Den Rechner wieder zusammensetzen. Um nun ein FusionDrive einzurichten, ist es notwendig zunächst ein Backup von der Festplatte zu erstellen. Hierzu bietet sich das Mac OS X interne Tool Time Machine an. Es wird natürlich eine externe Festplatte (z. B. 1 TB) (Affiliate-Link) benötigt. Da es sinnvoll ist, in regelmäßigen Abständen ein Backup zu erstellen, sollte diese relativ günstige Ausgabe nicht von der Umsetzung abschrecken.

BootCamp so einrichten, dass ein Windows-Installations-Stick erstellt werden kann.

Mit BootCamp kann komfortabel eine Windows-Installation parallel zu OS X installiert werden. Wurde jedoch das interne DVD-Laufwerk entfernt gibt es zwei Probleme, die sich jedoch lösen lassen:

  1. Windows ab Version 7 (und 8, 8.1 & 10) lassen sich nicht von einem externen DVD-Laufwerk installieren. Der Installatinsvorgang wird mit der Meldung abgebrochen, dass kein Bootfähiges Medium vorhanden wäre.
  2. BootCamp kann auf Rechnern, die kein internes DVD-Laufwerk besitzen, einen USB-Stick mit Windows-Installationsdateien erstellen. Da OS X davon ausgeht, dass das MacBook Pro 6,1 ein internes DVD-Laufwerk besitzt, wird diese Option automatisch deaktiviert.

Um dieses Problem zu lösen, müssen wir ein wenig an dem BootCamp Dienstprogramm basteln. Dazu kopieren wir das Programm BootCamp-Assistent auf den Schreibtisch. Ihr findet dieses Programm in dem Verzeichnis Dienstprogramme, das wiederum im Verzeichnis Programme liegt. Nun einfach mit gedrückter Alt-Taste den Boot Camp-Assistent auf den Schreibtisch ziehen.

Jetzt das kopierte Programm mit der rechten Maustaste anklicken und den Punkt „Paketinhalt zeigen“ auswählen. Jetzt den Ordner „Contents“ öffnen und die Datei info.plist mit der rechten Maustaste anklicken und den Punkt „Öffnen mit > Xcode“ auswählen.

Hier den Eintrag „PreUSBBootSupportedModels“ umbenennen in: „USBBootSupportedModels“. Diesen EIntrag aufklappen und das + Zeichen neben dem Eintrag klicken. Jetzt erscheint ein neues „Item 0“ mit leerem „Value“-Feld. Hier wird „MacBookPro6,1“ eingetragen (wenn Du ein anderes MacBook hast, findest Du die Bezeichnung, wenn Du auf dem Apfel-Symbol > Über diesen Mac > Systembericht … wählst. Unter dem Eintrag Boot-ROM-Version befindet sich eine Nummer. Die ersten Zeichen geben das Modell an. Für das MacBook Pro 6,1 lauten diese z. B.: MBP61.)

Jetzt muss noch der Eintrag DARequiredROMVersions modifiziert werden. Hier auch wieder mittels der + Taste einen Eintrag hinzufügen und in diesem die Nummer der Boot-ROM-Version hineinkopieren: Apfel-Symbol > Über diesen Mac > Systembericht … und hier in der Hardware-Übersicht die Boot-ROM-Version heraussuchen.

Ist das erledigt einfach die veränderte Datei speichern und Xcode beenden. Jetzt kann der Boot Camp Assistent gestartet werden und – voila – es erscheint der Eintrag „Installationsmedium für Windows 7 oder neuer erstellen“.

(in Bearbeitung)

G3 PowerBook Pismo mit Mac OS X 10.4 als TimeCapsule Ersatz einsetzen


ACHTUNG! Leider ist es mir nicht möglich, eine aktuelle Version von netatalk auf 10.4 Tiger zu installieren. Netatalk lässt sich nicht ohne Portierung auf Mac OS X installieren. Es gibt eine Portierung von Netatalk 2.0.5 unter darwinports.com, allerdings unterstützt Netatalk 2.0.5 kein DHX2. DHX2 wird aber seit TimeMachine unter 10.7 vorausgesetzt, sonst akzeptiert TimeMachine das Server-Laufwerk nicht.
Ich gehe daher einen anderen Weg und installiere auf meinem Pismo G3 PowerBook Xubuntu 10.04 Linux (Anleitung).


Diese Anleitung beschreibt, wie ein Apple PowerBook Pismo mit G3 Prozessor und Mac OS X 10.4 Tiger so erweitert werden kann, dass es Festplatten über das AFP 3.3 Protokoll im Netzwerk verfügbar macht.
Mac OS X 10.4 unterstützt nur das Apple Filing Protocol in der Version 3.2. Mac OS X 10.5 bereits Version 3.2+. Das Plus ist entscheidend, denn ab Version 3.2+ können Netzlaufwerke für Apples Backupsoftware TimeMachine verwendet werden.
netatalk wurde für Unix/POSIX Systeme entwickelt und es finden sich zahlreiche Anleitungen im Internet, wie sich unter Linux eine Do It Yourself TimeCapsule einrichten lässt.
Mein Versuch ist es nun, anstatt Linux zu installieren, die Erweiterung netatalk direkt unter Mac OS X 10.4 zu installieren. Das ganze möchte ich mit einer möglichst leicht verständlichen Anleitung dokumentieren, so dass es anderen nicht so versierten Anwendern möglich ist, sich einen eigenen TimeCapsule Server mittels eines alten G3 Macs zu installieren, auf dem 10.4 läuft.
Wahrscheinlich läuft das Ganze auch unter 10.3 und früheren Versionen von Mac OS X, allerdings habe ich das nicht getestet.
Wer hingegen bereits 10.5 installiert hat (setzt einen G4 Prozessor voraus) benötigt diese Anleitung nicht. Hier genügt es, die Laufwerke mittels AFP im Netzwerk verfügbar zu machen.
Update: Ab Mac OS X 10.7 wird das Sicherheitsprotokolls DHX2 von TimeMachine vorausgesetzt. Leider verfügen ältere Versionen von Mac OS X vor 10.7 nicht über DHX2. Daher muss der Server mindestens 10.7 am Laufen haben, sonst werden seine Laufwerke nicht von TimeMachine unterstützt.
Es gilt also: Wer bereits 10.7 Lion (oder höher) installiert hat, benötigt diese Anleitung nicht. Hier genügt es, die Laufwerke mittels AFP im Netzwerk verfügbar zu machen.

Internetquellen, nach denen diese Anleitung entstanden ist:

1. Xcode installieren. XCode befindet sich zwar auf der Mac OS X 10.4 Tiger Installations CD (Verzeichnis Xcode Tools) um aber die aktuellste für Tiger verfügbare Version zu erhalten sollte XCode von Apple heruntergeladen werden. Beim Aufrufen des Links erscheint eine Aufforderung, sich als Apple Developer zu registrieren bzw. einzuloggen, soweit dies noch nicht geschehen ist. Das ist schnell und kostenlos passiert.
Es ist dringend empfohlen, nur die aktuellste Version von XCode für Tiger (2.5) zu installieren. Die vorherigen Versionen enthalten Bugs und verursachen definitiv Probleme bei der Installation von netatalk.

2. netatalk herunterladen. Ich habe mich für Version 2.2.5 entschieden, ob/wie neuere/andere Versionen Funktionieren, ist mir nicht bekannt. Es muss aber min. Version 2.0.5 sein, sonst wird TimeMachine nicht unterstützt. Version 2.2 bringt die Unterstützung des Sicherheitsprotokolls DHX2, dass seit 10.7 Lion Voraussetzung für TimeMachine Netzwerklaufwerke ist.
netatalk 2.2.5 herunterladen.

3. Oracle Berkeley DB Version 4.6.x oder höher herunterladen. Ich habe mich für Version 4.6.21 entschieden. Es ist die einzige 4.6.x Version die zum Zeitpunkt noch verfügbar war und mit 11.3 MB etwa nur halb so groß wie Version 4.8.3.
Download von Oracle Berkeley DB, alle verfügbaren Versionen.

Berkeley DB installieren

Die heruntergeladene Datei db-4.6.21.tar.gz doppelklicken. Nach zwei Entpackungs-Vorgängen erscheint ein Ordner db-4.6.21.
Innerhalb dieses Ordners wird das Verzeichnis build_unix gesucht.
Nun Terminal unter Programme > Hilfsprogramme > Terminal starten und den Ordner build_unix in das Terminal ziehen, mit dem Cursor an den Anfang der Zeile wandern und hier cd und ein Leerzeichen eingeben. Es sollte nun etwas ähnliches wie
cd /Users/Benutzername/Desktop/db-4.6.21/build_unix/
in der Zeile stehen. Dann return drücken.

Jetzt den Befehl ../dist/configure eingeben (mit return abschließen).

Daraufhin sollten einige Ausgaben im Terminal erscheinen, nach ca. 1 Minute ist der Befehl abgearbeitet und es kann wieder eine Eingabe gemacht werden.
Jetzt den Befehl make eingeben (natürlich auch wieder mit return abschließen – das sag‘ ich jetzt nicht mehr). Bis der Befehl abgearbeitet wurde, vergeht diesmal deutlich mehr Zeit. Man kann z. B. in Ruhe einen Kaffee trinken gehen.

Nach dem Kaffee kann endlich die Berkeley Database installiert werden mit dem Befehl
sudo make install
Das Terminal erwartet nun noch die Passworteingabe eines Admins (standardmäßig das Passwort des eingelogten Users).

Nach deutlich kürzerer Wartezeit wird die Berkeley DB in das Verzeichnis /usr/local/BerkeleyDB.4.6/lib installiert. Das ist wichtig, denn bei der Installation von netatalk muss angegeben werden, wo sich die Berkeley Datenbank befindet.

netatalk installieren

So, die nächste Herausforderung ist nun die Installation von netatalk selber, alle benötigten Softwarepakete, die netatalk voraussetzt wurden in den vorherigen Schritten bereits installiert.

Hierzu wechseln wir in das Verzeichnis netatalk-2.2.5, welches neben dem db-4.6.21 Verzeichnis auf dem Desktop liegen sollte. Hierzu wechseln wir solange mit dem Befehl cd .. in das nächsthöhere Verzeichnis, bis wir uns im Verzeichnis Desktop befinden.
Nun einfach cd netatalk-2.2.5 eingeben und wir befinden uns im Installationsverzeichnis von netatalk.

Der Befehl
./configure --with-bdb=/usr/local/BerkeleyDB.4.6
bereitet das Installationspaket vor, das nach etwa zwei bis drei Minuten fertig ist.

mit dem Befehl
make
wird kompiliert. Das Dauert wieder ein zwei Minuten und bricht bei mir leider mit einem Fehler ab: (‚uint16_t‘ undeclared und ‚fflags‘ undeclared).

Wenn jemand Hilfe weiß, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen.

sudo make install
schließlich führt die Installation von netatalk durch.
Hier wird wieder das Admin-Passwort benötigt.

Alternative: Netatalk über MacPorts installieren

Hierzu zunächst XCode 2.5 von der Apple Developer Website herunter laden und installieren. Man muss sich (kostenlos) bei apple registrieren, um die xcode tools herunter laden zu können. Achtung: neuere als XCode 2.5 funktionieren nicht unter 10.4.
Es sollten auch nicht die XCode Tools von der 10.4 Installations-DVD verwendet werden, da diese veraltet sein können.

MacPorts für Tiger installieren.

Die Installation macht zunächst den Eindruck, sich zum Ende hin aufzuhängen. Hier einfach ein paar Minuten länger warten, dann beendet der Installer erfolgreich die Installation von macports.

Nun muss der Port-Tree im Terminal geupdated werden: sudo port selfupdate
Auch das dauert wieder länger und man möchte das Terminal neu starten, weil man denkt, es wäre abgestürzt.

Wenn der Cursor wieder erscheint port search netatalk eingeben. Es wird nach einer Weile netatalk @2.0.5 gefunden.

Mit dem Befehl sudo port install netatalk wird netatalk installiert. Das ganze dauert so lange, dass man ruhig schlafen gehen kann, am nächsten Morgen ist die Installation fertig :).

Um netatalk bei jedem Systemstart automatisch zu starten sudo port load netatalk eingeben.

Jetzt müssen Einstellungen von netatalk geändert werden. Hier zu den Befehl nano /opt/local/etc/netatalk/afpd.conf eingeben.

Es wird nun ein Textdokument geöffnet, dieses mit der Tastenkombination CTRL V ganz nach unten scrollen und das # in der Zeile # - -transall -uamlist uams_dhx.so,uams_dhx2.so -nosavepassword entfernen.

Mit CTRL X wird nano beendet, jetzt noch y zum Bestätigen eingeben und den Speicherort mittels return bestätigen.

Jetzt kann man versuchen, sich von einem entfernten Mac über den Finder mit dem netatalk-Server zu verbinden. Hierzu geht man im Finder auf Gehe zu > Mit Server verbinden … und gibt die afp:// gefolgt von der IP-Adresse des G3-Rechners ein. Das sieht zum Beispiel so aus: afp://192.168.1.123.

Die IP-Adresse bekommt man über Systemeinstellungen > Netzwerk > TCP/IP heraus.

Man wird eine Fehlermeldung erhalten, dass der Benutzername / das Passwort nicht stimmt. Dafür müssen wir auf dem G3-Server eine Datei mit dem Namen netatalk in dem Verzeichnis /etc/pam.d? anlegen. Das lässt sich im Terminal mit dem Werkzeug nano einfach erledigen: nano /etc/pam.d/netatalk

In dem erscheinenden Editor nun folgende Konfiguration eingeben:

auth required pam_nologin.so
auth sufficient pam_securityserver.so
auth sufficient pam_unix.so
auth required pam_deny.so
account required pam_permit.so
password required pam_deny.so
session required pam_uwtmp.so

(Kann mit Copy-Paste kopiert werden.)
Mit CTRL X beenden und mit y und return das Speichern bestätigen.

Jetzt ist es möglich sich, mit jedem User-Account, der sich auf dem G3-Mac befindet, anzumelden. Allerdings sind so noch nicht die angeschlossenen Laufwerke verfügbar. Zum Glück lässt sich dies recht einfach für alle User mit einem Mal realisieren.

Hierzu im Terminal auf das Hauptverzeichnis des Benutzers wechseln (mit cd .. um ins nächsthöhere Verzeichnis zu wechseln, mit cd Verzeichnisname in das entsprechende Verzeichnis wechseln. Es sollte vor dem Cursor etwas ähnliches wie /Users/Benutzername stehen.

Jetzt wird mit nano eine neue Textdatei mit dem Namen .AppleVolumes erstellt: sudo nano .AppleVolumes.

In die Datei wird der folgende Text geschrieben:

# Export the entire hard disk
/ "/"

(Kann auch wieder per Copy-Paste passieren.)

Speichern nicht vergessen (s. o.)

leider noch in Bearbeitung …

How I made my MacBook Pro 4.1 (early 2008) survive the next five years

In october 2008 I've purchased my beloved MacBook Pro. It was rather disapointing to realize that only one week after my purchase the following MacBook Pro unibody was released.

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The last non unibody MacBook Pro: silver colored keyboard and matte screen already with energy saving LED illumination

While my model still was the so called aluminium MacBook or the non unibody model (silver colored keyboard, silver colored case, matte screen) the successsing MacBook Pro came with the so called uni body with black keys high gloss screen and with non replace able batteries. Besides these optical design changes the technologie inside changed as well. While the processor was still the same the new model came with a new DVD drive that was connected via SATA. The old 4.1 model instead connected the DVD drive via PATA. The hard drive in both models is connected by a SATA II controller – in order to get the PATA connection working the SATA II connection in the 4.1 (old) MacBook was downgraded to SATA I.

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A maximum of 6 GB RAM and only SATA-I – is the MacBook Pro 4.1 outdated?

Also the MacBook Pro 4.1 only supports a maximum of 6 GB RAM – although 8 GB fit physically, the system would only recognize 6 GB. The successing MacBook fully supports 8 GB RAM and gives them a higher frequency either.

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CS 6 and the Beach-Ball of death

Taking into account all these drawbacks I wondered if today – about five years after it's release – the last non unibody MacBook would be outdated. After installing the Adobe Creative Suite 6 working with Photoshop, Illustrator and InDesign taxed my patience. Especially InDesign took some minutes just to start up. Upgrading to Mac OS 10.7 or even 10.8 never was considered at all.

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Retina-Modell with SSD: thrill of speed for a bargain of some 2,800.00 Euros

About the same time a college showed to me his newly acquired retina MacBook complete with SSD and all the bells and whistles. I realized that I would not be able to creep on with my slow and old machine much longer – but what I did not knew at this time: I would be able to keep pace without investing ridiculous 2,800.00 Euros. Instead I was able to keep the competition with a fractioning 200.00 Euros. To show you what my macbook was able to achieve after the upgrading process described in the following article I created this little video clip. You can see how fast Photoshop, Illustrator and InDesign – the slowest initializing application in the world – would startup on my old Mac after the changes I did. What have I done to keep my MacBook up to date?

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Replacing the internal Hard Drive

At first I made a mistake about one year ago. When I purchased a relatively cheap 2.5 Inch hard drive with a capacity of 750 GB that billed about 70.00 Euros. I thought I do not need to look at the benchmarks because hard drives would have evolved so much in the last years that even the cheapest hard drive would dwarf my standard hard drive that came together with the MacBook five years ago. What I had to learn: this ain't true. One one side the data transfer rates have evolved but what is much more relevant is the average access time.

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Looking at the Average Access Times

The new drive had an average access time of 16 ms, the one that came with the computer only clocked 11 ms. This seems to be no big difference – only 5 ms, how can you even measure this. But practically this means the world. Modern software and operating systems consists of hundreds and thousands of small programs and libraries that are bundled in one big package. These programs and librarys are not loaded as a whole into the memory but are permanently read out while you are working with the tools. This is why even Safari started to scroll very jerky after I switched the hard drive. We will talk about this problem later on again.

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Upgrading RAM

The MacBook Pro 4.1 requires RAM with 667 MHz clocking. RAM which is clocked at 800 MHz nowadays is cheaper than 667 MHz RAM but could cause trouble in the 4.1 version of the MacBook Pro. It is important that at least one of the two RAM sticks runs at 667 MHz. If you have a mixed installation of 667 and 800 MHz and encounter problems with the machine starting up, try switching the RAM slots. I decided to insert a 800 MHz stick which is working without any problems for maybe two years now. Anyway I would advice to take the 667 MHz version if you can get it cheap. You need RAM with the following specifications: One of these: PC2-5300 667 MHz SO-DIMM DDR2-SDRAM 2 GB(links to amazon.com),
PC2-5300 667 MHz SO-DIMM DDR2-SDRAM 2 GB (at amazon.co.uk) and

on ebay.

and / or one of these: PC2-5300 667 MHz SO-DIMM DDR2-SDRAM 4GB (amazon.com), PC2-5300 667 MHz SO-DIMM DDR2-SDRAM 4GB (amazon.co.uk)
and

on ebay

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A new Power Supply

'Cause I use my Laptop a lot it came the day that the cable on my power supply got a short circuit. The battery only recharged sporadically until it stopped loading at all. A new original Apple power supply is not cheaper than 80 Euros that's why I started looking for an alternative. I ordered a cheap compatible supply for maybe 20 Euros. This thing only worked for a few weeks than I shipped it back for refund. But I found another alternative for about 45 Euros which I am using now for nine months and which still does it's job well. It looks exactly like the original Apple power supply and also feels very robust. It is the Lavolta Apple Power Adapter. Take care to choose the 85 Watts version and the one with the correct connector – don't take the retina version!

I provided an ebay link for you: 

You also find it at amazon.co.uk: Lavolta Power Supply 85W for MacBook Pro (affiliate link).

But take care with the amazon link. It seems that under the same description there are two different power supplies offered. The one I got has the apple logo in it's case and is working fine since nine months by now.
Since I got it from the german amazon site (affiliate link) I can not tell you which is the right one but I believe it is the more expensive one. You also can see from the reviews that half of the customers love the adaptor while the other half complains about massive quality issues. So it seems that there are two different products offered. If you are uncertain, better take the original apple product from the apple store before you get the feeling that I give dumb suggestions.

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Replacing the weak battery

Also my battery got weak. I opted for a cheap replacement which I am using for nine month now. Coconut Battry attests it to have 80 % of its original capacity (4505 of originally 5600 mAh) after 192 load cycles.

The buildquality is acceptable. It is made all of plastic and stands out for about two millimeters. But it has a green five LEDs capacity indicator and the producer offers two years warranty. The customers at amazon.de were divided. Some sayed it's okay others were completely disappointed. But for 50 Euros instead of 180 you can't do so much wrong I guess. Here ist the amazon.co.uk link: Lavolta Laptop Battery for 15-inch Apple MacBook Pro A1175/MA348G/A MA463LL (affiliate link) – sorry, you won't get it from amazon.com.

After these updates I was back to be able to work for three hours without power supply and was even more annoyed that the apps started that slow and worked so sluggishly. This was when I heard about SSDs.

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SSD – Access Times are the decisive Factor

As mentioned before it is not the transfer rate that makes the decision for a hard drive but the access time. And this is where SSDs (Solid State Drives) will beat any hard drive by far. While a fine hard drive has access times about 11 ms the access times of a SSD is with about 0,03ms easily 100 times faster. And this really considers!

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SSD: expensive and undependable?

The fly in the ointment: SSDs are expensive. A 500 GB SSD will cost you about 300 EUros. You will get six HDs for this. ANother problem is that SSDs don;t like it if they are rewritten a lot. Which means you have the danger of data loss more often than on a hard drive

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The remedy: Parallel use of SSD and HD

To get a HD and a SSD running parallel inside your slim adapter. You also have to kick out your DVD drive. To be honest, what was the last time you really needed it?
To get the two drives working parallel you also need an adapter which fits in your opti bay (this is the name of the space that is determined for the optical DVD drive) and that offers a connection for a SATA hard drive.

On the SSD you put all the datas that do not get overwritten very often but that contain all the system files and application librarys that need to be loaded every then and when. The other files that are rewritten very often will go to the magnetic hard drive.

This sounds rather difficult but is very easy to implement. You just put your normal system installation on the SSD and move the user files onto the hard drive. Then you need to tell the system, that the user files are no longer on the start up drive but are on another position on another drive. There are tools that will help you to do this easily.

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Convenient Use of two Drives: linking to the User Datas

Linking to the user files will make it very convenient to work with two hard drives. You just keep on working as before. All the links to your documents folders or to your pictures, music etc. will work like before. Because of the linking you system just accesses the right files as if they were all on the boot drive.
Here you can find a very comprehensive tutorial on how to link you user folder to another drive.
The application Carbon Copy Cloner is very helpful to create one on one copies including hidden system files and correct transfer of read and write permissions.

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Killing two birds with one stone: money saved and expanded the SSDs live span

The described procedure lets us get rid of two problems. At first we do not need a big and expansive SSD. If you need big software packages together with Mac OS 10.8 you will be absolutely happy with a 128 GB SSD, you can get one for about 100 Euros. Also the life span of the SSD will be expanded because we do not rewrite on the SSD so much anymore. System files and applications which stay on the SSD do net get written so often but they are read a lot and often. On the opposite user datas are getting deleted and written very often and they are now on the cheap and robust HD.

But especially the system files and application datas – which now are on the SSD – slowed down the machine before. Now they can be read out with the speed of light and the bottleneck that slowed down your computer before now is wide open.

The only problem is that if you do not have sufficient RAM there will be a swap file rewritten very often onto the SSD. That's why it is important to upgrade the computers RAM to keep the swap file small or inexistent.

Here you will find the fenvi HDcaddy adapter which allows to mount a hard drive into the optibay. Take care that you buy the PATA version since the SATA version does work in the newer MacBooks (unibody) only.

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Which SSD to take?

The SSD should at least have a capacity of 64 GB – better are 128 GB, especially if you take into account that the price does not differ a lot between these two. If you have some money you don't know how to spend you could take a 256 GB SSD and install all history versions of the Creative Suite Master Edition starting with CS1 up to Creative Cloud 6.

Besides the capacity you should look at the SSDs quality to be sure that your files will be there even tomorrow. But newer does not mean better. Samsung for example uses in its newer 840 SSD line the TLC technologie (triple level cell), which means that every flash cell can save up to three information bits instead of two like it is common in MLCs (multi level cells). This makes on the one side the SSDs significantly cheaper in production but also raises the risk of data loss. It is a good idea to buy cheap new old stock 830 Samsung SSDs which are probably safer in means of data security.

I was lucky and found a cheap Samsung 830 SSD which can be bought together with an USB adapter so that you can connect it via USB and instal everything before you replace the internal hard drive.

Here you find the Samsung SSD 830:

Samsung SSD 830 at amazon.com (affiliate link)
Samsung SSD 830 at amazon.co.uk (affiliate link)

 

The predecessor of the Samsung 830 SSD was the Samsung 470:
Samsung 470 SSD at amazon.com (affiliate link)
Samsung 470 SSD at amazon.co.uk (affiliate link)

What people say is that the Crucial SSDs should be very good as well:
Crucial SSDs at amazon.com (affiliate link)
Crucial SSDs at amazon.co.uk (affiliate link)

There are reports that the SanDisk SSDs are working well in the MacBooks either:
SanDisk SSDs at amazon.com (affiliate link)
SanDisk SSDs at amazon.co.uk (affiliate link)

And last but not least the Intel SSDs have a very good reputation:
intel SSDs at amazon.com (affiliate link)
Intel SSDs at amazon.co.uk (affiliate link)

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What is the result of all this?

  • Photoshop CS6 is starting within 6 seconds
  • Illustrator CS6 is starting within 8 seconds
  • InDesign CS6 is starting within 9 seconds (before it took several minutes)
  • the simultaneous startup from Flash, Illustrator, Edge Animate, Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver and Acrobat with 735 activated fonts! took 21 seconds

I was able to compare the startup times from Photoshop against an actual Retina MacBook Pro of a colleague. While the associate paid about 3,500 Euros for his MacBook there was no difference of startup speed against my SSD MacBook Pro 4.1 noticeable.

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Does the SATA-I port in the MacBook Pro 4.1 thwarts the performance surplus compared to a Retina MacBook Pro with SATA-III?

In theory SATA-III delivers six times the data throughput as a SATA-I. The ports of all SATA devices from SATA-I to SATA-III are compatible, the faster device will be slowed down to meet the speed of the slower SATA standard.

Practically there is no difference noticeable – at least with todays software and operation systems. Of course this might change in the next years when programs will become more complex. But if Photoshop needs eight or six seconds to start up makes no difference in every day work.

Von Mac OS X 10.5 auf 10.8 aktualisieren

Als Benutzer eines MacBook Pro 4.1 (early 2008 / Non-Unibody-Modell) habe ich mir ziemlich lange Zeit gelassen, das Betriebssystem zu upgraden. Leider so lange, dass ein direkter Upgrade auf die aktuelle Version nicht mehr so leicht möglich war.

OS X kann nur noch über den App Store als Download bezogen werden

Das Problem: Seit Version 10.7 kann man Mac OS nicht mehr auf einem Datenträger kaufen sondern nur noch als Download von Apples App Store. Der Zugriff auf den App Store ist allerdings nur möglich, wenn man Mac OS X 10.6.8 oder neuer installiert hat.

Lange habe ich auf Apples Seiten nach einer Möglichkeit gesucht, 10.6.8 legal zu beziehen, um mir dann 10.7 oder inzwischen 10.8 über den App Store kaufen zu können. Wer die Apple-Webseiten kennt, weiß, dass die Struktur etwas undurchsichtig ist.

Teure Alternative: Gebraucht kaufen

Meine nächste Idee war also, mir eine gebrauchte OS X 10.6 Version über eBay zu kaufen. Günstig (20,– bis 30,– Euro) sind hier leider nur die grauen Installationsdisketten zu bekommen. Diese lassen sich aber immer nur auf dem Rechner-Modell installieren, mit dem sie beim Kauf geliefert wurden. Eine Vollversion gibt es gebraucht kaum unter 40,– Euro.

Auch Amazon bietet Mac OS X 10.6 nicht günstiger an

Es gibt noch die Möglichkeit 10.7 gebraucht zu kaufen, denn Apple verkaufte Lion in begrenzter Stückzahl auf einem schicken USB-Stick. Aber auch das ist nicht günstig, denn die Sticks mit Apple-Logo sind natürlich bei Sammlern begehrt. Die Preise variieren zwischen 70,– und 100,– Euro.

Apple bietet neuerdings doch den günstigeren Weg

Lange Zeit hatte ich dann nicht weiter gesucht, erst vor kurzem recherchierte ich erneut und fand durch Zufall einen Eintrag auf der Apple Webseite zum Kauf der 10.6 Vollversion auf DVD für 18,– Euro zuzüglich Versandkosten. Den Link habe ich nur über eine Google-Suche gefunden, über die Struktur auf der Apple Webseite konnte ich das Angebot nicht finden. Eine Recherche ergab, dass Apple die Version seit November 2012 wieder im Programm hat, aber der Link innerhalb der Apple Seite nicht wirklich funktioniert. Man könnte meinen Apple mag es nicht so gerne, dass Benutzer älterer Rechner aktuelle Software installieren.

Mac OS X Installations-DVD von Apple kaufen

Hat man 10.6.8 installiert, kann man direkt auf 10.8 upgraden, ohne vorher 10.7 installieren zu müssen. Hierzu klickt man im Dock direkt auf den Button für den Zugang zum App-Store.

App Store im Dock von Mac OS X10.6.8
Zugang zum App Store im Dock unter Mac OS X 10.6.8

Anleitung MacBook Pro 4.1 (early 2008) SSD und RAM Upgrade, Netzteil und Akku ersetzen

english version of this article where I explain how to replace the internal SSD, upgrade memory and refresh battery and power supply on the MacBook Pro 4.1

Im Oktober 2008 habe ich mir mein geliebtes MacBook Pro gekauft. Mit einiger Enttäuschung stellte ich fest, dass nur eine Woche später der Nachfolger mit deutlicher Überarbeitung auf den Markt kam.

Das letzte Modell im Non-Unibody Gehäuse: Silberne Tastatur und entspiegelter Bildschirm bereits mit energiesparender LED Beleuchtung

Während mein Modell noch das sogenannte Alu-Modell oder Non-Unibody-Modell war (silberne Tastaturen, silbernes Gehäuse, entspiegelter Bildschirm), hatte der Nachfolger das sogenannte Uni-Body Gehäuse mit schwarzen Tasten, Hochglanz-Bildschirm (was ja eher ein Rückschritt war) und ohne herausnehmbaren Akku (auch hier eher ein Rückschritt). Neben diesen äußerlichen Änderungen hat sich aber auch innerlich einiges getan. Während der Prozessor noch von der Taktung gleich blieb wurde nun das DVD-Laufwerk mit SATA Anschluss verbaut. Das 4.1 er Modell hat noch einen PATA-Anschluss. Das hat zur Folge, dass der SATA-Controller im 4.1er MacBook Pro von SATA-II auf SATA-I runter getaktet wurde.

Maximal 6 GB RAM und nur SATA-I – gehört das MacBook Pro 4.1 zum Alten Eisen?

Auch kann das 4.1 er MacBook Pro mit maximal 6 GB RAM bestückt werden – auch wenn physisch 8 GB in die Slots passen – es werden leider nur maximal 6 GB erkannt. Der Nachfolger kann 8 GB aufnehmen und adressieren. Auch hat der RAM im Nachfolger eine höhere Taktfrequenz.

CS 6 und der Beach-Ball des Todes

Also stellt sich die Frage, ob nun – etwa fünf Jahre nach Erscheinen – das gute letzte silberne Alu MacBook Pro zum Alten Eisen gehört. Fast dachte ich schon, dass dem so sei. Nachdem ich mir die CreativeSuite 6 von Adobe installiert hatte, wurde das Arbeiten zu einer echten Geduldsprobe: InDesign zum Beispiel benötigte mehrere Minuten, bis es hochgestartet wurde. Ein Upgrade auf OS X 10.7 oder sogar auf 10.8 habe ich lange gar nicht erst in Betracht gezogen (inzwischen läuft ein flottes OS X 10.9 Mavericks auf der Maschine).

Retina-Modell mit SSD: Geschwindigkeitsrausch für schlappe 2.800,– Euro

Als sich ein Kollege von mir das Retina-Modell komplett mit SSD-Laufwerk bestellt hatte, glaubte ich, dass ich mich nun nicht mehr lange werde wehren können und auch bald dem Geschwindigkeits-Rausch erliegen werde. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass ich gar nicht so unrecht mit dieser Vermutung hatte – dass mir aber Ausgaben um die 2.800,– Euro erspart bleiben würden. Denn mit der Investition von nur 200,– Euro konnte ich mein MacBook wieder auf zeitgemäße Geschwindigkeit bringen.

Das folgende Video zeigt, wie schnell mein MacBook Pro 4.1 nach den unten beschriebenen Änderungen Photoshop, Illustrator und die am langsamsten startende Applikation der Welt, InDesign CS6 jetzt startet.

Was habe ich nun alles unternommen um das MacBook auf der Höhe der Zeit zu halten?

Interne Festplatte tauschen

Zunächst hatte ich vor einem halben Jahr bereits einen Fehler gemacht, als ich mir für ca. 70,– Euro eine günstige 2,5 Zoll Festplatte mit 750 GB Kapazität zulegte. Ich dachte mir, dass ich ja nicht so auf die Benchmarks schauen müsse, da ich dachte, in den letzten vier Jahren hätte sich so viel auf dem Markt getan, dass jedes heute verfügbare Modell schneller sei, als die Standard-Platte im MacBook. Dem war jedoch nicht so. Zwar sind die Übertragungsraten deutlich gestiegen, bei so gut wie allen Platten. Aber die entscheidenden Unterschiede sind die mittleren Zugriffszeiten.

Auf die Zugriffszeiten achten

Die neue Platte hatte eine mittlere Zugriffszeit von 16 ms. Das zuvor verbaute Modell dagegen nur 11 ms. Das scheint nun kein besonders großer Unterschied zu sein, macht sich in der Praxis aber enorm bemerkbar, da moderne Software und Betriebssysteme eine Sammlung hunderter oder tausender kleiner Dateien und Bibliotheken darstellen, die beim Öffnen oder Umschalten zwischen Programmen geladen oder gespeichert werden müssen. Nach dem Wechsel kam es mitunter vor, dass selbst das Scrollen in Safari ruckelig wurde.

RAM aufrüsten

Das MacBook Pro 4.1 benötigt RAM mit 667 MHz Taktung. Wenn RAM mit 800 MHz (welcher inzwischen günstiger ist als der mit 667 MHz) eingebaut wird, kann dies Probleme bereiten. Allerdings läuft das MacBook auch, wenn mindestens einer der beiden Riegel mit 667 MHz getaktet wird. Hier kommt es aber auch darauf an, in welchem Slot der schnelle und der langsame RAM-Riegel eingebaut wurden.

In meinem MacBook Pro habe ich z. B. einen 4 GB Riegel mit 800 MHz verbaut, der seit langem ohne Probleme arbeitet. Trotzdem würde ich empfehlen eher die 667 MHz Variante zu kaufen, wenn es möglich ist.

Folgender RAM wird benötigt:

1 Stück PC2-5300 667 MHz SO-DIMM DDR2-SDRAM 2 GB bei amazon (Affiliate-Link) und

1 Stück PC2-5300 667 MHz SO-DIMM DDR2-SDRAM 4GB bei amazon (Affiliate-Link) und

Netzteil

Da mein Laptop viel und häufig im Betrieb ist, bekam das Netzteil irgendwann einen Wackelkontakt und lud den Akku nur noch sporadisch. Da ein neues Netzteil von Apple ca. 80,– Euro kostet, suchte ich nach einer Alternative. Ich bestellte mir ein Billig-Ersatzteil bei eBay für ca. 20 Euro. Das gute Stück hielt nur wenige Wochen, dann ließ ich mir das Geld erstatten. Ich fand allerdings eine andere günstige Alternative für ca. 45,– Euro in Apple-Qualität, mit der ich sehr zufrieden bin:

Günstiges hochwertiges Netzteil für das MacBook Pro (Affiliate-Link)

Akku

Auch wurde ein neuer Akku fällig. Da habe ich einen günstigen Anbieter im Test, der aber erst so kurz in Betrieb ist, dass ich noch nicht so viel über die Qualität sagen kann. Nur so viel: Die Verarbeitung ist nicht besonders, er steht einen Millimeter über und ist etwas hakelig beim Einsetzten. Dafür bietet der Hersteller zwei Jahre Garantie. Die amazon-Rezensionen sind zwiegespalten. Anscheinend hat man entweder Glück und der Akku ist top oder Pech und er ist nach ein paar Wochen hinüber. Für 50 statt 180 Euro kann man das Risiko dank Rückgaberecht eingehen, denke ich.

Update nach ca. einem Jahr in Betrieb:
Laut Coconut hat der Akku noch eine Kapazität von 72% bei 251 Ladezyklen.
Meiner Meinung nach ist das ein ordentlicher Wert.

Der Akku steht etwa einen Millimeter über und ich kann auch eine leichte Wölbung feststellen, die für mich aber nicht wie ein explodierter Akku aussieht. Der Akku wird auch nicht heiß. Ich kann den Akku immer noch empfehlen.

Günstiger Ersatz-Akku (Affiliate-Link)

Damit war ich wieder bei 3 Stunden Betriebszeit angelangt und ärgerte mich umso mehr über das langsame Hochfahren der Programme. So stieß ich dann auf das Thema SSD.

SSD – Zugriffszeiten machen das Tempo

Wie schon oben beschrieben machen nicht die Transferraten das Tempo aus, sondern die mittleren Zugriffszeiten. Und da punkten eben die SSDs (Solid State Drives). Während eine ordentliche Festplatte auf 11 ms kommt, liegen die Zugriffszeiten bei einem SSD mit ca. 0,03 ms locker bei unter einem Hundertstel. Und das macht richtig was aus.

SSDs: Teuer und unzuverlässig

Das Manko: SSDs sind teuer. Eine 500 GB SSD schlägt mit 300,– bis 400,– Euro zu Buche. Bei einer 2,5 Zoll HD kommt man hingegen schon mit 50,– Euro gut ins Geschäft. Dazu kommt, dass SSDs bei häufigem Beschreiben schnell verschleißen.

Die Lösung: Festplatte und SSD parallel verwenden

Die Lösung kommt in Form eines Adapters daher. Die System-Platte wird durch eine kleine SSD ersetzt (ca. 128 GB) und dort wo das DVD-Laufwerk sitzt wird ein Adapter eingebaut, in den sich die HD einsetzen lässt. Nun wird über das Terminal ein Link gesetzt, so dass sich alle Benutzer-Dateien auf der magnetischen Festplatte befinden, während die System-Daten und Programme auf der SSD liegen.

Auf die SSD kommen alle die Daten, die nicht häufig überschrieben werden aber zum Booten und Starten der Programme zuständig sind. Zum Glück korrelieren diese beiden Anforderungen ziemlich stark. Auf die magnetische Platte kommen alle Benutzer-Daten – und dies sind genau die Daten, die häufig überschrieben werden. Hierfür wird einfach der Benutzer Ordner auf der magnetischen Platte gelassen, alle anderen Verzeichnisse (Library, System etc.) werden auf das SSD kopiert.

Bequem mit zwei Platten arbeiten: Benutzerdaten verlinken

Das Verlinken der Benutzerdaten macht das Arbeiten auf zwei Speichermedien komfortabel. Es kann weiterhin die von OS X vorgegebene Ordner-Struktur verwendet werden. Ein intern gesetzter Link verweist das System einfach auf die andere Platte. Nachfolgend eine Anleitung zum Setzen des Links.

Hilfreich ist hier auch das Tool Carbon Copy Cloner, welches 1:1 Kopien von kompletten Laufwerken oder einzelnen Verzeichnissen/Datein erstellt, inklusive versteckter Systemdateien und korrekt gesetzen Schreib-/Leserechten. Die obige Anleitung funktioniert aber auch komplett ohne CCC.

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Geld gespart und Lebensdauer der SSD erhöht

Mit dem Vorgehen räumt man gleich zwei Probleme aus dem Weg. Es wird erstens keine besonders große SSD benötigt. Eine 128 GB SSD bekommt man schon für gut 100,– Euro.

Außerdem erhöht sich die Lebensdauer der SSD, denn die Systemdateien und Programmdateien werden in erster Linie gelesen und nicht geschrieben, während in dem Benutzerverzeichnis – das ja auf der magnetischen und robusten HD liegt – vor allem viel geschrieben wird. Aber gerade das Lesen der Programme und Systemdateien macht das Arbeiten am Rechner schneller, denn hier handelt es sich um die vielen kleinen Dateien, für die der Lesekopf einer magnetischen Festplatte ständig neu positioniert werden muss.

Einzig die Auslagerungsdatei wird nun noch auf die SSD geschrieben. Rüsten Sie also noch Ihren RAM auf (siehe oben) um das Auslagern möglichst gering zu halten.

Um zwei Laufwerke im MacBook unterzubringen wird ein Adapter für das Opti-Bay benötigt und ein Gehäuse um das ausgebaute DVD-Laufwerk als externes Laufwerk weiter benutzen zu können.

Es gibt ein qualitativ gutes Komplett-Angebot für ca. 45,– Euro:

Fenvi HDCaddy (Affiliate-Link) Achtung! die PATA-Version nehmen, die SATA-Version läuft nur auf den Nachfolgern (Uni-Body MacBook Pro).


Welche SSD nehmen?

Minimal sollte die SSD eine Kapazität von  64 GB haben, besser sind 128 GB, zumal der Preis nicht groß unterschiedlich ist. Wenn das Geld etwas lockerer sitzt, kann man auch zu 256 GB greifen und kann sich dann mit der Anzahl der installierten Programme so richtig austoben – also z. B. einer Sammlung aller Versionen der Master-Edition der Creative Suites von CS1 bis CS6 steht dann nichts mehr im Wege.

Es sollte auch eine hochwertigere SSD sein. Wird hier gespart, kann das Gerät zwar am Anfang noch einen guten Eindruck machen – die Problematik der fehlenden Langlebigkeit zeigt sich aber leider erst nach einiger Benutzungsdauer. Allerdings gibt es hier auch wieder Einschränkungen. Die aktuelle Linie der Samsung 840 SSDs soll laut Wikipedia ein Rückschritt in Hinsicht auf Datensicherheit sein:

Hersteller wiederum, wie z. B. Samsung in der neuesten 840-SSD-Serie setzen seit neustem auch auf TLC-NAND-Speicherzellen. TLC (engl. triple-level cell, dt.dreistufige Speicherzellen) hat im Vergleich zu MLC (engl. multi-level cell, dt. mehrstufige Speicherzellen) weitere Spannungslevel, so dass noch mehr Daten pro Speicherzelle gespeichert werden können. Aufgrund der kleineren Abstände zwischen diesen Stufen, und der daraus resultierenden Schwierigkeit diese Level stets korrekt auszulesen, ist die Lebensdauer von TLC-Speicherzellen noch mal geringer als von MLC-Speicherzellen mit gleicher Fertigung und Güte. (Quelle: Wikipedia–Solid-State-Drive)

Ich habe daher zur 830er Linie gegriffen, die kommt in der Laptop-Variante mit einem praktischen USB-Anschluss-Adapter, über den sich die Platte initialisieren und bespielen lässt. Es reicht aber auch die Basic-Variante vollkommen aus. Mit ein bisschen Glück bekommt man die 830er als Auslaufmodell etwas günstiger.

Samsung SSD 830 bei amazon und

Inzwischen hat Samsung einen weiteren Nachfolger herausgebracht: Samsung EVO 850 SSD (Affiliate-Link). Diese soll eine bis zu dreimal so hohe Langzeitbeständigkeit habe und außerdem weniger Energiebedarf haben und weniger Wärme produzieren.

Die 470er Linie ist der Vorgänger von der 830er Linie (amazon) (Affiliate-Link) und

Sehr gut sollen auch die SSDs von Crucial (amazon) (Affiliate-Link) sein.

Gut funktionieren anscheinend auch die SSDs von SanDisk im MacBook:

128 GB Version (Affiliate-Link)

64 GB Version (Affiliate-Link)

Einen sehr guten Ruf haben auch die SSDs von Intel (Affiliate-Link)

Was ist das Ergebnis der Bemühungen:

  • Photoshop CS6 startet in 6 Sekunden
  • Illustrator CS6 startet in 8 Sekunden
  • InDesign CS6 startet in 9 Sekunden (vorher mehrere Minuten)
  • das gleichzeitige Starten von Flash, Illustrator, Edge Animate, Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver und Acrobat mit 735 aktivierten Fonts! dauerte 21 Sekunden

Ich konnte auch die Startzeiten mit Photoshop auf einem aktuellen Retina-MacBook Pro eines Kollegen vergleichen. Der Kollege hat für sein MacBook ganze 3.500,– Euro auf den Tisch gelegt, schneller arbeiten kann er damit trotzdem nicht – zumindest waren die Start-Zeiten von Photoshop identisch mit meinem SSD-MacBook Pro 4.1.

Bremst der SATA-I Port im MacBook Pro 4.1 den performance-Gewinn gegenüber einem Retina MacBook mit SATA-III?

Theoretisch bietet der SATA-III den sechsfachen Datendurchsatz gegenüber dem SATA-I Controller. Vom Anschluss sind alle drei SATA-Ports untereinander kompatibel, es wird automatisch auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gedrosselt.

In der Praxis ist dieser Performance-Unterschied nur kaum zu bemerken, zumindest bei den heute verfügbaren Software-Paketen und Betriebssystemen. Das kann natürlich in den nächsten Jahren anders werden, wenn die Programme komplexer werden. Aber bei den aktuellen Programmen ist der Performanceunterschied kaum zu bemerken. Ob Photoshop nun in acht oder sechs Sekunden startet fällt beim täglichen Arbeiten nicht ins Gewicht.

BootCamp so einrichten, dass ein Windows-Installations-Stick erstellt werden kann.

Mit BootCamp kann komfortabel eine Windows-Installation parallel zu OS X installiert werden. Wurde jedoch das interne DVD-Laufwerk entfernt gibt es zwei Probleme, die sich jedoch lösen lassen:

  1. Windows ab Version 7 (und 8, 8.1 & 10) lassen sich nicht von einem externen DVD-Laufwerk installieren. Der Installatinsvorgang wird mit der Meldung abgebrochen, dass kein Bootfähiges Medium vorhanden wäre.
  2. BootCamp kann auf Rechnern, die kein internes DVD-Laufwerk besitzen, einen USB-Stick mit Windows-Installationsdateien erstellen. Da OS X davon ausgeht, dass das MacBook Pro 6,1 ein internes DVD-Laufwerk besitzt, wird diese Option automatisch deaktiviert.

Um dieses Problem zu lösen, müssen wir ein wenig an dem BootCamp Dienstprogramm basteln. Dazu kopieren wir das Programm BootCamp-Assistent auf den Schreibtisch. Ihr findet dieses Programm in dem Verzeichnis Dienstprogramme, das wiederum im Verzeichnis Programme liegt. Nun einfach mit gedrückter Alt-Taste den Boot Camp-Assistent auf den Schreibtisch ziehen.

Jetzt das kopierte Programm mit der rechten Maustaste anklicken und den Punkt „Paketinhalt zeigen“ auswählen. Jetzt den Ordner „Contents“ öffnen und die Datei info.plist mit der rechten Maustaste anklicken und den Punkt „Öffnen mit > Xcode“ auswählen.

Hier den Eintrag „PreUSBBootSupportedModels“ umbenennen in: „USBBootSupportedModels“. Diesen EIntrag aufklappen und das + Zeichen neben dem Eintrag klicken. Jetzt erscheint ein neues „Item 0“ mit leerem „Value“-Feld. Hier wird „MacBookPro4,1“ eingetragen (wenn Du ein anderes MacBook hast, findest Du die Bezeichnung, wenn Du auf dem Apfel-Symbol > Über diesen Mac > Systembericht … wählst. Unter dem Eintrag Boot-ROM-Version befindet sich eine Nummer. Die ersten Zeichen geben das Modell an. Für das MacBook Pro 4,1 lauten diese z. B.: MBP41.)

Jetzt muss noch der Eintrag DARequiredROMVersions modifiziert werden. Hier auch wieder mittels der + Taste einen Eintrag hinzufügen und in diesem die Nummer der Boot-ROM-Version hineinkopieren: Apfel-Symbol > Über diesen Mac > Systembericht … und hier in der Hardware-Übersicht die Boot-ROM-Version heraussuchen.

Ist das erledigt einfach die veränderte Datei speichern und Xcode beenden. Jetzt kann der Boot Camp Assistent gestartet werden und – voila – es erscheint der Eintrag „Installationsmedium für Windows 7 oder neuer erstellen“.

Ist der Intel Core2Duo Prozessor im MacBook Pro eine Bremse?

Auch ist es unwahrscheinlich, dass die Komplexität der Programme in Zukunft schnell steigen wird, modernere Software bedeutet auch immer, dass Code versucht wird sauberer und weniger Performance-Abhängig zu programmieren. Wer sich die Aktivitätsanzeige anschaut, wird merken, dass der Prozessor nur selten voll ausgelastet ist, außer man rendert einen 3D-Film in Cinema4D. Die Zeiten in denen das Anwenden eines Photoshop Filters zu einer ausgedehnten Kaffee-Pause führte sind (leider – ich mag Kaffee …) spätestens seit dem Ende der 1990er Jahren vorbei.

Wer hingegen einen Rechner zum Filme-Rendern sucht, sollte sich überlegen, einen Netzwerk-Server einzurichten. Den bekommt man für relativ wenig Geld realisiert und kann dann noch das gesparte Geld in die Software investieren, die zum Einrichten einer Renderfarm notwendig ist – zumindest verglichen mit der Investition in ein Retina MacBook. In fünf Jahren mag das natürlich wieder anders aussehen.

Wer sich bis hierhin durch den Artikel gekämpft hat, ohne ein eigenes MacBook zu besitzen, möchte sich vielleicht ein gebrauchtes kaufen um dieses Aufzurüsten – als praktische Alternative zum teuren Neu-MacBook. Hier eine passende

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