Anleitung zum SSD Upgrade: Dem MacBook Pro 6,1 mid 2010 IntelCore i5 mit SSD, RAM, Fusion Drive / FusionDrive und HD Caddy / OptiBay eine neue Zukunft schenken

Hilfreiche Links:

In diesem Artikel werde ich beschreiben, wie ich mein Unibody MacBook Pro Mitte 2010 mit einem OptiBay ausgestattet habe um eine magnetische Festplatte mit einem SSD (Solid State Drive) zu einem Fusion Drive zusammenzufügen.
Außerdem gebe ich Tipps zum Aufrüsten des Arbeitsspeichers (RAM).
Auch gebe ich Einkaufstipps für das benötigte Werkzeug, vor allem zum Austausch des Akkus.

Folgendes Werkzeug wird benötigt:

Phillips Schraubendreher Größe PH0. Ich empfehle nicht einen Schraubendreher von den bekannten Feinmechaniker-Werkzeug-Sets zu verwenden, sondern einen qualitativ hochwertigen zu kaufen. Es wird ansonsten riskiert, dass die Schraubenköpfe rund gedreht werden und sich im schlimmsten Fall nicht mehr aus dem Gehäuse entfernen lassen. Ich habe folgenden Schraubendreher von Wera verwendet und kann diesen nur empfehlen, vor allem, da er eine magnetische Spitze hat: PH0 Kreuzschraubendreher von Wera bei Amazon (Affiliate-Link).
Mit diesem Schraubendreher kann die Bodenplatte des MacBook Pro entfernt werden. Achtung: drei der Schrauben sind deutlich länger als die restlichen. Dies sind drei der vier Schrauben, die sich direkt am Scharnier des Displays befinden.

Es gibt besondere Schrauben, mit denen Apple den Akku im Gehäuse befestigt. Hierbei handelt es sich um dreiflüglige Schrauben, die man mit einem Triwing Schraubendreher der Größe Y1 entfernen kann.
Ich habe diesen Schraubendreher (Affiliate-Link) bestellt aber bisher noch nicht erhalten. Von der Größe sollte er passen und die Qualität des Herstellers kenne ich ja schon. Sobald er bei mir eintrifft, berichte ich, wie er sich geschlagen hat.

Achtung: Y1 hat sich als zu groß herausgestellt. Ich habe nun zwei weitere Schraubendreher bestellt:
Y0 von Wera (Affiliate-Link) und einen angeblich Chrome Vanadium No-Name Schraubendreher ohne Größenangabe (Affiliate-Link). Ich werde schauen, wie gut die beiden sind. Der No-Name Schraubendreher ist preislich nicht wirklich anders angesiedelt als der Werra Schraubendreher, beide kosten mit Versand ca. 10 Euro. Daher würde ich zum Werra tendieren, sollte er dieses Mal passen.

Nach vielen Versuchen bin ich beim No-Name Schraubendreher gelandet. Ich bevorzuge ja Schraubendreher von Markenherstellern, von denen ich weiß, dass diese nicht so weich sind, dass sie nicht nur selber kaputt gehen, sondern sogar die Schrauben unbenutzbar machen, wenn diese etwas zu fest sitzen.
Leider sind die beiden Wera Y0 und Y1 Schraubendreher zu groß für den Akku des MacBook Pro 2010. Daher habe ich einen Chrome Vanadium No-Name Schraubendreher ohne Größenangabe (Affiliate-Link) gekauft. Der Schraubendreher ist preislich genauso teuer wie der Wera Schraubendreher, meiner ist auch aus einem stabilen Material gefertigt – es besteht somit nicht das Risiko, die Schraubenköpfe zu verhunzen. Den Kritiken auf Amazon nach zu urteilen werden anscheinend unterschiedliche Modelle geliefert, so bleibt es eine etwas unsichere Sache, auch wenn es scheint, dass immer ordentliche Qualität geliefert wurde. Der gelieferte Schraubendreher sah zumindest anders aus, als auf der Abbildung (komplett schwarzer Schaft und roter Griff, Hersteller HFA Tools). Meiner Meinung aber noch besser als andere Billig-Angebote auf eBay und Amazon, die laut Kundenrezensionen maximal zwei Schrauben durchhielten.

Es ist absolut sinnvoll, den Akku zu entfernen, selbst wenn man nur Arbeits-Speicher/RAM tauschen möchte oder die Festplatte / das Superdrive ausbauen möchte. Zwar blockiert der Akku keine wichtigen Stellen, aber nur der Ausbau des Akkus stellt sicher, dass die Hauptplatine spannungsfrei ist. So verringert sich das Risiko, durch Berühren der Platine ungewollt einen Kurzschluss herzustellen, der womöglich selbiges unbrauchbar macht.

Wo wir beim Thema Spannung sind: natürlich sollte die Spannungsversorgung zum Netzteil getrennt werden. Auch empfiehlt es sich, vor dem Arbeiten an dem MacBook Pro geerdete metallische Gegenstände zu berühren (z. B. ein unlackierte Stelle eines Heizungsrohrs), damit sich statische Ladung abbaut. Jedesmal, wenn man vom Arbeitsplatz aufsteht, sollte dies wiederholt werden, vor allem wenn man sich über Teppichboden bewegt.
Wer ganz sicher gehen will, verwendet ein metallisches Armband, das mit einem Kabel an der Heizung geerdet wird. Ich selber hatte bisher keine Probleme mit statischer Ladung, wer bei sich zuhause aber öfter eine gewischt kriegt, wenn er jemand anderes oder blankes Metall anfasst, sollte sich so-etwas zulegen: Antistatisches Armband bei Amazon (Affiliate-Link).
ACHTUNG! Das Armband nicht an der Erde von Steckdosen anschließen, wenn man nicht fachlich versiert ist und nachmessen kann, ob die tatsächlich spannungsfrei ist. Mir ist es schon passiert, dass an einem Warmwasserboiler am Handwaschbecken im Bad meiner Altbauwohnung irgendein Trottel Masse auf die Erdung gelegt hat. Das hat anscheinend jahrelang funktioniert, auch bei mir monatelang. Erst als ich einmal gleichzeitig Kontakt mit der Kette des Spülkastens und dem Wasser aus dem Wasserhahn hatte, bekam ich gehörig eine gewischt und stellte fest, das jemand die Leitungen vertauscht hatte! Also – da geht nicht immer sofort die Sicherung raus, also nur an der Steckdose rummachen, wenn man weiß, was man tut – sprich: Ausbildung als Elektroinstallateur oder vergleichbares!

Sicherheitshinweise

Wichtig: Bitte diese Anleitung nur befolgen, wenn man sich im Umgang mit Elektronik-Reparaturen auskennt. Gerät Spannungsfrei machen (Netzteil entfernen). Ich übernehme für die Anleitung keinerlei Garantien/Gewährleistungen. Wer sich unsicher ist, lässt besser die Finger davon.

ACHTUNG: Der Laptop hat einen Akku mit hohen Strömen verbaut. Auch kann die unsachgemäße Handhabung des Akkus zu Bränden/Explosionen führen. Den Akku nicht fallen lassen und keinen Stößen aussetzen. Die Hülle des Akkus nicht öffnen oder mit einem spitzen Gegenstand durchstoßen (Vorsicht mit Schraubendrehern). Bitte die aufgedruckten Sicherheitshinweise auf dem Akku beachten.

Einbauanleitung SSD im Optibay

So, kommen wir zur Anleitung:

1. Laptop auf einer weichen Unterlage umgedreht hinlegen, um die Bodenplatte abzuschrauben. Achtung: drei der hinteren Schrauben (die am Bildschirm-Scharnier) sind länger als die restlichen Schrauben – Position merken (merkt man aber auch beim Zusammenbau, welche wohin gehören).

Entfernen der Bodenpatte
Entfernen der Bodenpatte

2. Abschrauben des Akkus. Dies ist wichtig, um das Gerät spannungsfrei zu bekommen. Leider lässt sich der Akku nicht einfach vom Rechner trennen, ohne ihn auszubauen. Hierzu wird der Triwing-Schraubendreher Y0 benötigt.
Die linke Schraube verbirgt sich hinter einer Plastiklasche, die zunächst hochgeklappt werden muss. Nach dem Lösen noch nicht den Akku entfernen, erst den nächsten Schritt beachten!

Drei Triwing Schrauben fixieren den Akku. Eine der Schrauben verbirgt sich hinter einer Plastiklasche.
Drei Triwing Schrauben fixieren den Akku. Eine der Schrauben verbirgt sich hinter einer Plastiklasche. Wichtig: Sicherheitshinweise beachten! Vorsicht: Den Akku noch nicht herausnehmen (nächsten Schritt beachten)

3. Akku-Verbindung lösen. Bevor der Akku herausgenommen wird, muss das Kabel von der Platine getrennt werden. Hierzu den Stecker nach vorne abziehen. Dann kann der Akku nach vorne herausgeklappt werden.

Sollte der Akku verbraucht sein, kann gleich ein neuer Akku (Affiliate-Link) verbaut werden. Zu den verlinkten Angeboten kann ich leider keine Erfahrungen mitteilen, da in meinem Rechner noch der original Akku verbaut ist.

Allerdings kann ich Tipps zu einem guten und relativ günstigem Ersatz-Netzteil geben. Mein Netzteil bekam nämlich irgendwann einen Wackelkontakt. Da ein neues Netzteil von Apple ca. 80,– Euro kostet, suchte ich nach einer günstigen Alternative. Ich bestellte mir ein Billig-Ersatzteil bei eBay für ca. 20 Euro. Das gute Stück hielt nur wenige Wochen, dann ließ ich mir das Geld erstatten. Ich fand allerdings eine andere günstige Alternative für ca. 45,– Euro in Apple-Qualität, mit der ich sehr zufrieden bin:

Günstiges hochwertiges Netzteil für das MacBook Pro (Affiliate-Link)

Inzwischen habe ich ein Original und dieses Ersatz-Netzteil zuhause und kann beide nicht mehr auseinanderhalten. Es ist also wirklich von guter Qualität.

Weiter mit der Anleitung:

Erst das Kabel an der Unterseite des Akkus lösen, dann kann der Akku nach vorne herausgeklappt werden. Vorsicht! Sicherheitshinweise beachten!
Erst das Kabel an der Unterseite des Akkus lösen, dann kann der Akku nach vorne herausgeklappt werden. Vorsicht! Sicherheitshinweise beachten!

4. Festplatte ausbauen und SSD einbauen. Zuerst zwei Schrauben lösen um die Festplatte anheben zu können. Vorsicht, die Festplatte noch nicht herausnehmen – bitte den nächsten Schritt beachten.

Zwei Schrauben lösen und Haltebügel entfernen.
Zwei Schrauben lösen und Haltebügel entfernen.

Nun die Festplatte vorsichtig anheben und das Verbindungskabel abziehen. Die vier Schrauben an den Seiten der Festplatte (nur zwei im Bild zu sehen) entfernen und an der SSD befestigen.

Kabel abziehen und vier seitliche Halteschrauben lösen.
Kabel abziehen und vier seitliche Halteschrauben lösen.

SSD am Kabel anschließen und einsetzen. Haltebügel wieder festschrauben.

Haltebügel der SSD festschrauben.
Haltebügel der SSD festschrauben.

Es stellt sich die Frage, welche SSD mit den Apple Rechnern kompatibel ist. In meinem MacBook Pro ist eine Samsung 840 EVO SSD (Affiliate-Link) verbaut, die keine Probleme z. B. mit dem Ruhezustand oder sonstiges macht.

Inzwischen hat Samsung den Nachfolger herausgebracht: Samsung EVO 850 SSD (Affiliate-Link)

Minimal sollte die SSD eine Kapazität von  64 GB haben, besser sind 128 GB, zumal der Preis nicht groß unterschiedlich ist. Wenn das Geld etwas lockerer sitzt, kann man auch zu 256 GB greifen und kann sich dann mit der Anzahl der installierten Programme so richtig austoben – also z. B. einer Sammlung aller Versionen der Master-Edition der Creative Suites von CS1 bis CS6 steht dann nichts mehr im Wege.

Es sollte auch eine hochwertigere SSD sein. Wird hier gespart, kann das Gerät zwar am Anfang noch einen guten Eindruck machen – die Problematik der fehlenden Langlebigkeit zeigt sich aber leider erst nach einiger Benutzungsdauer. Allerdings gibt es hier auch wieder Einschränkungen. Die aktuelle Linie der Samsung 840 SSDs soll laut Wikipedia ein Rückschritt in Hinsicht auf Datensicherheit sein:

Hersteller, wie z. B. Samsung in der neuesten 840-SSD-Serie wiederum setzen seit neustem auch auf TLC-NAND-Speicherzellen. TLC (engl. triple-level cell, dt.dreistufige Speicherzellen) hat im Vergleich zu MLC (engl. multi-level cell, dt. mehrstufige Speicherzellen) weitere Spannungslevel, so dass noch mehr Daten pro Speicherzelle gespeichert werden können. Aufgrund der kleineren Abstände zwischen diesen Stufen, und der daraus resultierenden Schwierigkeit diese Level stets korrekt auszulesen, ist die Lebensdauer von TLC-Speicherzellen noch mal geringer als von MLC-Speicherzellen mit gleicher Fertigung und Güte. (Quelle: Wikipedia–Solid-State-Drive)

Ich habe für mein MacBook Pro 4.1 (early 2008) zur 830er Linie gegriffen, die kommt in der Laptop-Variante mit einem praktischen USB-Anschluss-Adapter, über den sich die Platte initialisieren und bespielen lässt. Es reicht aber auch die Basic-Variante vollkommen aus. Mit ein bisschen Glück bekommt man die 830er als Auslaufmodell etwas günstiger.

Samsung SSD 830 bei amazon (Affiliate-Link)

Die 470er Linie ist der Vorgänger von der 830er Linie (Affiliate-Link)

Gerne werden in MacBooks auch SSDs von Crucial (Affiliate-Link) verwendet.

Gut funktionieren anscheinend auch die SSDs von SanDisk im MacBook:

128 GB Version (Affiliate-Link)

64 GB Version (Affiliate-Link)

Einen sehr guten Ruf haben auch die SSDs von Intel (Affiliate-Link)

5. SuperDrive/CD-ROM-Laufwerk ausbauen. Hierzu zunächst drei Kabel vorsichtig lösen. Ich benutze dazu meine bloßen Finger. Viele Leute benutzen aber auch ein Spudger genanntes Werkzeug (Affiliate-Link).

Drei Kabel vorsichtig lösen. Wer möchte benutzt einen sogenannten Spudger (Hebelwerkzeug).
Drei Kabel vorsichtig lösen. Wer möchte benutzt einen sogenannten Spudger (Hebelwerkzeug).

Zwei Schrauben lösen, um die AirPort/W-LAN Einheit zu entfernen.

Zwei Schrauben des AirPort Moduls entfernen.
Zwei Schrauben des AirPort Moduls entfernen.

Nun das AirPort-Modul vorsichtig nach oben klappen. Die längere der beiden Schrauben gehört übrigens nach links oben.

AirPort-Modul hochklappen. Die längere Schraube gehört nach links oben.
AirPort-Modul hochklappen. Die längere Schraube gehört nach links oben.

Links zwei Schrauben des DVD-Laufwerks entfernen.

Die beiden linken Seiten des SuperDrive entfernen.
Die beiden linken Seiten des SuperDrive entfernen.

Die rechte Schraube entfernen und das SuperDrive herausheben.

Rechte Halteschraube des optischen Laufwerks lösen.
Rechte Halteschraube des optischen Laufwerks lösen.

Verbindungskabel vom SuperDrive abziehen und Halterung abschrauben.

SATA-Verbindungskabel vom SuperDrive abziehen und Halterung lösen.
SATA-Verbindungskabel vom SuperDrive abziehen und Halterung lösen.

6. HD-Caddy einsetzen. Das Verbindungskabel und die Halterung an der gleichen Stelle am HD-Caddy/Optibay befestigen.

Die zuvor ausgebaute Festplatte entsprechend der Anleitung des Optibay in diesem einsetzen. Es ist wichtig, dass die Festplatte in das Optibay kommt, um später das Einrichten des FusionDrives einfacher zu gestalten.

Festplatte in das HD-Caddy einsetzen.
Festplatte in das HD-Caddy einsetzen.

Den Rechner wieder zusammensetzen. Um nun ein FusionDrive einzurichten, ist es notwendig zunächst ein Backup von der Festplatte zu erstellen. Hierzu bietet sich das Mac OS X interne Tool Time Machine an. Es wird natürlich eine externe Festplatte (z. B. 1 TB) (Affiliate-Link) benötigt. Da es sinnvoll ist, in regelmäßigen Abständen ein Backup zu erstellen, sollte diese relativ günstige Ausgabe nicht von der Umsetzung abschrecken.

BootCamp so einrichten, dass ein Windows-Installations-Stick erstellt werden kann.

Mit BootCamp kann komfortabel eine Windows-Installation parallel zu OS X installiert werden. Wurde jedoch das interne DVD-Laufwerk entfernt gibt es zwei Probleme, die sich jedoch lösen lassen:

  1. Windows ab Version 7 (und 8, 8.1 & 10) lassen sich nicht von einem externen DVD-Laufwerk installieren. Der Installatinsvorgang wird mit der Meldung abgebrochen, dass kein Bootfähiges Medium vorhanden wäre.
  2. BootCamp kann auf Rechnern, die kein internes DVD-Laufwerk besitzen, einen USB-Stick mit Windows-Installationsdateien erstellen. Da OS X davon ausgeht, dass das MacBook Pro 6,1 ein internes DVD-Laufwerk besitzt, wird diese Option automatisch deaktiviert.

Um dieses Problem zu lösen, müssen wir ein wenig an dem BootCamp Dienstprogramm basteln. Dazu kopieren wir das Programm BootCamp-Assistent auf den Schreibtisch. Ihr findet dieses Programm in dem Verzeichnis Dienstprogramme, das wiederum im Verzeichnis Programme liegt. Nun einfach mit gedrückter Alt-Taste den Boot Camp-Assistent auf den Schreibtisch ziehen.

Jetzt das kopierte Programm mit der rechten Maustaste anklicken und den Punkt „Paketinhalt zeigen“ auswählen. Jetzt den Ordner „Contents“ öffnen und die Datei info.plist mit der rechten Maustaste anklicken und den Punkt „Öffnen mit > Xcode“ auswählen.

Hier den Eintrag „PreUSBBootSupportedModels“ umbenennen in: „USBBootSupportedModels“. Diesen EIntrag aufklappen und das + Zeichen neben dem Eintrag klicken. Jetzt erscheint ein neues „Item 0“ mit leerem „Value“-Feld. Hier wird „MacBookPro6,1“ eingetragen (wenn Du ein anderes MacBook hast, findest Du die Bezeichnung, wenn Du auf dem Apfel-Symbol > Über diesen Mac > Systembericht … wählst. Unter dem Eintrag Boot-ROM-Version befindet sich eine Nummer. Die ersten Zeichen geben das Modell an. Für das MacBook Pro 6,1 lauten diese z. B.: MBP61.)

Jetzt muss noch der Eintrag DARequiredROMVersions modifiziert werden. Hier auch wieder mittels der + Taste einen Eintrag hinzufügen und in diesem die Nummer der Boot-ROM-Version hineinkopieren: Apfel-Symbol > Über diesen Mac > Systembericht … und hier in der Hardware-Übersicht die Boot-ROM-Version heraussuchen.

Ist das erledigt einfach die veränderte Datei speichern und Xcode beenden. Jetzt kann der Boot Camp Assistent gestartet werden und – voila – es erscheint der Eintrag „Installationsmedium für Windows 7 oder neuer erstellen“.

(in Bearbeitung)