Farbmodi und Farbräume

18. März 2011

 

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Farben zu definieren. Am bekanntesten sind die Systeme CMYK und RGB.

RGB ist das System, dass Farben nach dem additiven Prinzip mischt. Es findet überall dort Anwendung, wo Farbe durch selbstleuchtende Systeme (z. B. Bildschirme) dargestellt wird oder in Systemen, die farbige Bilder aufnehmen (z.B. Film-Kamera).

RGB-Farbraum (Wikipedia)

RGB-Farbraum

Animierter RGB-Farbraum

additiveFarbmischung (PDF)

 

Leider besitzt Papier (fast) keine eigene Leuchtkraft, daher kann das RGB-System nicht verwendet werden, um im Druck Farbe wiederzugeben. Man verwendet hier die so genannten Körperfarben. Da diese das Licht filtern – also “schlucken” – spricht man hier von subtraktiver Farbmischung. Es kommen die Farben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key) zum Einsatz.

CMYK-Farbmodell

subtraktiveFarbmischung (PDF)

 

Nachdem Sie nun die grundlegenden Farbmodelle kennen, stellt sich noch die Frage, wie Sie Ihre Dokumente farbig gestalten können.

Recherchieren Sie mittels der Programm-Hilfe, wie Sie Farben in Illustrator  und InDesign Farbfelder anlegen und verwenden.

 

Da sich mittels dem CMYK-Farbmodell nicht alle wahrnehmbaren Farben darstellen lassen, gibt es die Möglichkeit sogenannte Schmuckfarben oder Sonderfarben zu drucken. Das für die Druckindustrie umfangreichste System bildet das Pantone Matching System. Ein weiteres weit verbreitetes System, das außerdem aus Sicht der Gestalterin / des Gestalters deutlich günstiger in der Anwendung ist, ist das HKS-Farbsystem.

Pantone

HKS

Sonderfarben in Illustrator anlegen

Sonderfarben in InDesign anlegen

 

Arbeitsauftrag

Lesen Sie die oben angegebenen Texte aufmerksam durch. Beseitigen Sie Unklarheiten, indem Sie die Methode des Reziproken Lesens anwenden und fassen Sie die Kernaussagen der Texte zusammen.

Erarbeiten Sie eine Anleitung, worauf bei der Erstellung von Druckdaten in Hinblick auf die Darstellung von Farbe zu achten ist. Zeigen Sie, wie Sie mittels der verschiedenen Farbsysteme Druckfarben anlegen können, wie Sie diese in den Farbfeldern ablegen und verwenden können.

Präsentieren Sie diese Anleitung im Plenum und erarbeiten Sie ein Handout, das Ihren Mitschülern als Anleitung dient, korrekt funktionierende Druckdaten zu produzieren.

Zusammenfassung:

  • Unklarheiten in den Texten beseitigen
  • Anleitung erstellen
  • Anleitung präsentieren
  • Anleitung als Handout

Tipps für die Umsetzung:

  • Vermeiden Sie rein textliche Erklärungen.
  • Veranschaulichen Sie durch Screenshots
  • Zeigen Sie von den Screenshots nur die relevanten Fenster/Paletten
  • Schreiben Sie kurze Sätze
  • Gliedern Sie durch Absätze
  • Verwenden Sie wo möglich Bulletpoints bei Aufzählungen

     

    Überdrucken

    18. März 2011

    Unter dem Begriff Überdrucken werden häufig die Begriffe Überfüllen (Trapping) und Unterfüllen zusammengefasst.

    All diese Verfahren dienen dazu, druckbedingte Blitzer zu verhindern:

    Überfüllen/Überdrucken/Trapping

    Anleitung im Mediengestalter-Forum

     

    Wenn man nun weiss, dass für ein gutes Druckergebniss ein korrektes Überfüllen notwendig ist, bleibt noch die Frage, wie ich dies in meinem Grafikprogramm einstellen kann. Nachfolgend finden sich Hinweise zu dieser Frage:

    Überdrucken in InDesign CS2

    Überdrucken in Illustrator

    Ergänzend verwenden Sie die Hilfefunktion Ihrer Software.

     

    Die Dichte gibt an, in welcher Reihenfolge Farben beim Trapping übereinander gedruckt werden. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Dichte?

    Dichte im Druck

     

    Arbeitsauftrag

    Lesen Sie die oben angegebenen Texte aufmerksam durch. Beseitigen Sie Unklarheiten, indem Sie die Methode des Reziproken Lesens anwenden und fassen Sie die Kernaussagen der Texte zusammen.

    Erarbeiten Sie eine Anleitung, worauf bei der Erstellung von Druckdaten in Hinblick auf Überfüllung zu achten ist. Wozu ist das Arbeiten mit Überfüllungen notwendig? Welche Arten der Überfüllung gibt es? Zeigen Sie, wie Sie in den Programmen InDesign und Illustrator Überfüllungen anlegen können.

    Präsentieren Sie diese Anleitung im Plenum und erarbeiten Sie ein Handout, das Ihren Mitschülern als Anleitung dient, korrekt funktionierende Druckdaten zu produzieren.

    Zusammenfassung:

    • Unklarheiten in den Texten beseitigen
    • Anleitung erstellen
    • Anleitung präsentieren
    • Anleitung als Handout

    Tipps für die Umsetzung:

    • Vermeiden Sie rein textliche Erklärungen.
    • Veranschaulichen Sie durch Screenshots
    • Zeigen Sie von den Screenshots nur die relevanten Fenster/Paletten
    • Schreiben Sie kurze Sätze
    • Gliedern Sie durch Absätze
    • Verwenden Sie wo möglich Bulletpoints bei Aufzählungen

     

     

    Farbseparation

    18. März 2011

    Wie werden Farben im Druck wiedergegeben? Der folgende Artikel fasst dies kurz zusammen:

    Mehrfarbdruck

     

    Die häufigste Methode hierzu ist der Vierfarbdruck:

    Vierfarbendruck

     

    Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Sonderfarben:

    Sonderfarben

    Sonderfarben in InDesign anlegen

    Sonderfarben in Illustrator anlegen

     

    Der folgende Artikel beschäftigt sich mit dem Buntaufbau, also wie bunte Farben im Druck durch die Mischung der Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) wiedergegeben werden:

    Buntaufbau

     

    Unter der Unterfarbenreduktion (englisch Under Color Removal – UCR) versteht man die Reduzierung der Menge an aufgetragener Druckfarben, indem der Grauanteil einer Mischfarbe teilweise durch ein entsprechend aufgerastertes Schwarz ersetzt wird. Dies hat u. a. Vorteile bei der Trocknung der Farbe:

    Unterfarbenreduktion

     

    Ersetzt man den kompletten Grauanteil einer Mischfarbe, spricht man vom Unbuntaufbau:

    Unbuntaufbau

     

    Eine Sonderform der Unbuntaufbaus stellt der Unbuntaufbau mit Buntfarbenaddition (englisch UCA – Under Color Addition) dar. Hier wird ein Teil des Unbuntanteils wieder in die bunten Anteile zerlegt:

    Under Color Addition

     

    Die verschiedenen Methoden der Farbseparation werden auch in dem Buch Handbuch der Printmedien von Helmut Kipphan [Hrsg.] auf den Seiten 90ff. sehr anschaulich zusammengefasst.

     

    Recherchieren Sie mittels der Programm-Hilfe, wie Sie eine Separationsvorschau in InDesign und Illustrator ausgeben können.

     

    Arbeitsauftrag

    Lesen Sie die oben angegebenen Texte aufmerksam durch. Beseitigen Sie Unklarheiten, indem Sie die Methode des Reziproken Lesens anwenden und fassen Sie die Kernaussagen der Texte zusammen.

    Erarbeiten Sie eine Anleitung, worauf bei der Erstellung von Druckdaten in Hinblick auf Farbseparation zu achten ist. Zeigen Sie, wie Sie in den Programmen InDesign und Illustrator Sonderfarben korrekt anlegen und Farbauszüge kontrollieren können. Erklären Sie, wie sich die verschiedenen Methoden des Buntaufbaus auf die Farbauszüge auswirken.

    Präsentieren Sie diese Anleitung im Plenum und erarbeiten Sie ein Handout, das Ihren Mitschülern als Anleitung dient, korrekt funktionierende Druckdaten zu produzieren.

    Zusammenfassung:

    • Unklarheiten in den Texten beseitigen
    • Anleitung erstellen
    • Anleitung präsentieren
    • Anleitung als Handout

    Tipps für die Umsetzung:

    • Vermeiden Sie rein textliche Erklärungen.
    • Veranschaulichen Sie durch Screenshots
    • Zeigen Sie von den Screenshots nur die relevanten Fenster/Paletten
    • Schreiben Sie kurze Sätze
    • Gliedern Sie durch Absätze
    • Verwenden Sie wo möglich Bulletpoints bei Aufzählungen

     

       

      Druckraster

      18. März 2011

      Sie finden hier eine Linksammlung zum Thema Druckraster, sowie zwei PDF-Dateien, in denen das Amplitudenmodulierte und das Frequenzmodulierte Raster erklärt werden. Die Bearbeitung der Fragen auf den PDFs ist freiwillig. Sie können helfen, die Inhalte zu verstehen.

      PDF-Dateien:

      AM-Raster

      FM-Raster

       

      Wikipedia fasst die beiden Rasterverfahren in einem Artikel zusammen:

      Druckraster

       

      Der folgende Link bietet eine weitere Erklärung des Druckrasters:

      http://195.37.29.157/alte_seminare/computergrafik/index.php?fld=themen&fil=drucken

       

       

      Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, kann sich anhand dem folgenden PDF damit auseinandersetzten, wieviele unterschiedliche Tonwertabstufungen im Druck erzielt werden können und von welchen Faktoren die Anzahl der Tonwertabstufungen abhängig ist:

      Tonwertabstufungen

       

      Arbeitsauftrag

      Lesen Sie die oben angegebenen Texte aufmerksam durch. Beseitigen Sie Unklarheiten, indem Sie die Methode des Reziproken Lesens anwenden und fassen Sie die Kernaussagen der Texte zusammen.

      Erarbeiten Sie eine Anleitung, worauf bei der Erstellung von Druckdaten in Hinblick auf Druckraster und Bildauflösung zu achten ist. Zum besseren Verständis erklären Sie, was ein Druckraster ist, wozu es benötigt wird und welche verschiedenen Methoden der Rasterung es gibt. Gehen Sie auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Rasterungsmethoden ein.

      Präsentieren Sie diese Anleitung im Plenum und erarbeiten Sie ein Handout, das Ihren Mitschülern als Anleitung dient, korrekt funktionierende Druckdaten zu produzieren.

      Zusammenfassung:

      • Unklarheiten in den Texten beseitigen
      • Anleitung erstellen
      • Anleitung präsentieren
      • Anleitung als Handout

      Tipps für die Umsetzung:

      • Vermeiden Sie rein textliche Erklärungen.
      • Veranschaulichen Sie durch Screenshots
      • Zeigen Sie von den Screenshots nur die relevanten Fenster/Paletten
      • Schreiben Sie kurze Sätze
      • Gliedern Sie durch Absätze
      • Verwenden Sie wo möglich Bulletpoints bei Aufzählungen

       

         

        James Turrell

        28. April 2010

        Handout zum Kurz-Refarat über James Turrell,

        Proseminar Plastik – Natur

        FB 3, Kunstpädagogik, SoSe 2010, Uni Frankfurt am Main

        Leitung: Andreas Exner

        Referent: Kristian Heitkamp, 28. April 2010

        Download:

        2010-04-27 Handout Turrell

        Links (öffnen im neuen Fenster):

        Skyspaces – Uni Stuttgart

        You Tube – Portrait James Turrell

        Joseph Beuys

        24. Oktober 2009

        Handout zum Kurz-Refarat über Joseph Beuys,

        Übung zur künstlerischen Praxis Plastik – Natur

        FB 3, Kunstpädagogik, WS 2009/2010, Uni Frankfurt am Main

        Leitung: Andreas Exner

        Referent: Kristian Heitkamp, 28. Oktober 2009

        Download: 2009-10-24 handoutBeuys.pdf

        Milton Rogovin

        20. Juni 2009

        Unterlagen zum Referat “Milton Rogovin – Portraits in Steel”

        Proseminar Fotografie und Soziale Kämpfe II

        FB 3 Soziologie, SoSe 2009, Uni Frankfurt am Main

        Dozent: P. D. Dr. Stumberger

        Referent: Kristian Heitkamp

        mail@ki-online.net

        27. Juni 2009

        Folien: Milton Rogovin – Portraits in Steel

        Portraits in Steel – Handout

        Hausarbeit: Milton Rogovin – Portraits in Steel