Es gibt verschiedene Möglichkeiten Farben zu definieren. Am bekanntesten sind die Systeme CMYK und RGB.
RGB ist das System, dass Farben nach dem additiven Prinzip mischt. Es findet überall dort Anwendung, wo Farbe durch selbstleuchtende Systeme (z. B. Bildschirme) dargestellt wird oder in Systemen, die farbige Bilder aufnehmen (z.B. Film-Kamera).
Leider besitzt Papier (fast) keine eigene Leuchtkraft, daher kann das RGB-System nicht verwendet werden, um im Druck Farbe wiederzugeben. Man verwendet hier die so genannten Körperfarben. Da diese das Licht filtern – also “schlucken” – spricht man hier von subtraktiver Farbmischung. Es kommen die Farben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key) zum Einsatz.
Nachdem Sie nun die grundlegenden Farbmodelle kennen, stellt sich noch die Frage, wie Sie Ihre Dokumente farbig gestalten können.
Recherchieren Sie mittels der Programm-Hilfe, wie Sie Farben in Illustrator und InDesign Farbfelder anlegen und verwenden.
Da sich mittels dem CMYK-Farbmodell nicht alle wahrnehmbaren Farben darstellen lassen, gibt es die Möglichkeit sogenannte Schmuckfarben oder Sonderfarben zu drucken. Das für die Druckindustrie umfangreichste System bildet das Pantone Matching System. Ein weiteres weit verbreitetes System, das außerdem aus Sicht der Gestalterin / des Gestalters deutlich günstiger in der Anwendung ist, ist das HKS-Farbsystem.
Sonderfarben in Illustrator anlegen
Sonderfarben in InDesign anlegen
Arbeitsauftrag
Lesen Sie die oben angegebenen Texte aufmerksam durch. Beseitigen Sie Unklarheiten, indem Sie die Methode des Reziproken Lesens anwenden und fassen Sie die Kernaussagen der Texte zusammen.
Erarbeiten Sie eine Anleitung, worauf bei der Erstellung von Druckdaten in Hinblick auf die Darstellung von Farbe zu achten ist. Zeigen Sie, wie Sie mittels der verschiedenen Farbsysteme Druckfarben anlegen können, wie Sie diese in den Farbfeldern ablegen und verwenden können.
Präsentieren Sie diese Anleitung im Plenum und erarbeiten Sie ein Handout, das Ihren Mitschülern als Anleitung dient, korrekt funktionierende Druckdaten zu produzieren.
Zusammenfassung:
- Unklarheiten in den Texten beseitigen
- Anleitung erstellen
- Anleitung präsentieren
- Anleitung als Handout
Tipps für die Umsetzung:
- Vermeiden Sie rein textliche Erklärungen.
- Veranschaulichen Sie durch Screenshots
- Zeigen Sie von den Screenshots nur die relevanten Fenster/Paletten
- Schreiben Sie kurze Sätze
- Gliedern Sie durch Absätze
- Verwenden Sie wo möglich Bulletpoints bei Aufzählungen